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Lebenslauf Wolfgang Schäuble

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Wolfgang Schäuble
Ein deutscher Politiker der CDU und amtierender Bundesminister der Finanzen. | A German politician and the Federal Minister of Finance since 2009.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Wolfgang Schäuble Lebenslauf

GER:

 

Wolfgang Schäuble (* 18. September 1942 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Politiker der CDU und amtierender Bundesminister der Finanzen. Er war Bundesminister des Innern, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. Außerdem war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von 1998 bis 2000 Bundesvorsitzender der CDU. 1990 wurde er Opfer eines Attentates und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen.

 

Politische Karriere

Schäubles politische Laufbahn begann 1961 mit dem Eintritt in die Junge Union. Während des Studiums wurde er auch Vorsitzender des RCDS in Hamburg bzw. Freiburg. 1965 trat Schäuble schließlich in die CDU ein. Von 1969 bis 1972 war er Bezirksvorsitzender der Jungen Union Südbaden und von 1976 bis 1984 Vorsitzender des Bundesfachausschusses Sport der CDU. Nach der verlorenen Bundestagswahl 1998 wurde Schäuble Bundesvorsitzender der CDU. Schäuble ist seither gewähltes Mitglied des CDU-Präsidiums und des CDU-Bundesvorstands.

 

Schäuble ist seit November 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages und somit der dienstälteste Parlamentarier im Bundestag. Wolfgang Schäuble befindet sich aktuell in seiner zwölften Legislaturperiode. In der Geschichte des deutschen Bundestags ist er mit Richard Stücklen momentan der Politiker mit der längsten Parlamentszugehörigkeit (beide 41 Jahre). Von 1981 bis 1984 war Schäuble Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im November 1991 wurde er zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Nach der Wahlniederlage der CDU/CSU 1998 war Schäuble somit auch Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Wolfgang Schäuble wurde stets im Wahlkreis Offenburg direkt als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt. Zuletzt erreichte er bei der Bundestagswahl 2013 in seinem Wahlkreis 56,0 % der abgegebenen Erststimmen, nach 47,2 % bei der Bundestagswahl 2009 und 50,5% bei der Bundestagswahl 2005.

 

Am 22. November 2005 wurde Schäuble als Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung (Kabinett Merkel I) berufen. Seine Berufung in dieses Amt wurde wegen seiner Beteiligung an der CDU-Spendenaffäre kritisiert.

 

Im Vorfeld der Neubesetzung der Europäischen Kommission im Herbst 2009 wurde Schäuble immer wieder als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des Nachfolgers des deutschen EU-Kommissars Günter Verheugen gehandelt. Stattdessen verblieb Schäuble aber nach der Bundestagswahl 2009 auch im zweiten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wo er überraschend als Nachfolger von Peer Steinbrück (SPD) das Amt des Bundesfinanzministers übernahm. Schäuble erreicht durchgängig einen ähnlich hohen Zufriedenheitsgrad bei Umfragen wie dieser, zuletzt im September 2011.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Wolfgang Schäuble (born 18 September 1942) is a German politician of the Christian Democratic Union (CDU) who has served as Germany's Federal Minister of Finance in the Second Merkel cabinet since 2009. From 1984 to 1991 he was a member of Helmut Kohl's cabinet, first as Federal Minister for Special Affairs and Chief of the Chancellery and then as Federal Minister of the Interior. Between 1991 and 2000, he was chairman of the CDU/CSU group in the parliament, and from 1998 to 2000 also CDU party chairman. He served again as Federal Minister of the Interior in the First Merkel cabinet from 2005 to 2009.

 

Political career

Schäuble's political career began in 1961 with him joining the Junge Union ("Young Union"), the youth division of the CDU. During his studies he served as chairman of the Ring Christlich-Demokratischer Studenten (Association of Christian-Democrat Students, RCDS), in Hamburg and Freiburg. In 1965 Schäuble also became a member of the CDU. From 1969 to 1972 he was district chairman of the Junge Union in South Baden. From 1976 to 1984 he served as chairman of the CDU National Committee for Sport.

 

After the CDU was defeated in the 1998 federal election, Schäuble became chairman of the CDU. He gave up this post in 2000 in the wake of the party financing scandal, over the acceptance of cash donation over DM 100,000 contributed by the arms dealer and lobbyist Karlheinz Schreiber back in 1994. Schäuble's successor was Angela Merkel.

 

Schäuble has been a member of the Bundestag since 1972. From 1981 to 1984 he was parliamentary whip of the CDU/CSU coalition and in November 1991 he became the chairman of the coalition. However, Schäuble gave up this position as well in 2000, as another consequence of the financing scandal. Since October 2002 Schäuble has been deputy chairman of the CDU/CSU. Schäuble has always been elected to the Bundestag by means of winning an electorate seat, rather than through a list placing in Germany’s system of proportional political representation.

 

On 15 November 1984 Schäuble was appointed as Minister for Special Affairs and head of the Chancellery by Chancellor Helmut Kohl. In a cabinet reshuffle Schäuble was made Minister of the Interior on 21 April 1989. In the 1990s Schäuble was one of the most popular politicians in Germany. In November 2005, Schäuble once again became Minister of the Interior, this time in the grand coalition under Chancellor Angela Merkel.

 

In October 2009, Schäuble became Minister of Finance. In October 2013, Schäuble was accused by the former Portuguese Prime Minister, José Sócrates, for regularly placing news in the media against Portugal during the Eurozone crisis prior to the Portuguese bailout. Socrates accused him of being a "Sly Minister of Finance".

 

source

10 Oktober 2012

updated: 2013-12-03

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