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Lebenslauf Werner Faymann

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Werner Faymann Werner Faymann
Werner Faymann
Ein österreichischer Politiker und seit 2008 österreichischer Bundeskanzler. | An Austrian politician. The current Chancellor of Austria.
Bundeskanzler
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Werner Faymann Lebenslauf

GER:

 

Werner Faymann (* 4. Mai 1960 in Wien) ist ein österreichischer Politiker. Er ist seit dem 8. August 2008 Bundesparteivorsitzender der SPÖ und seit dem 2. Dezember 2008 österreichischer Bundeskanzler.

 

Politische Karriere

1981 wurde er Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Wien. In dieser Funktion war er 1983 an der Organisation eines „Anti-Papst-Festes“ (Alternative zum Papst-Besuch genannt) aus Anlass des Besuchs von Papst Johannes Paul II. in Österreich beteiligt. Die Sozialistische Jugend plante es als Gegenveranstaltung zur Begegnung des Papstes mit der Jugend im Wiener Stadion. 1985 wurde er Konsulent der Zentralsparkasse. Faymann war von 1985 bis 1994 Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates.

 

Von 1988 bis 1994 war er Geschäftsführer und Landesvorsitzender der Wiener Mietervereinigung. 1994 wurde Faymann amtsführender Stadtrat für Wohnbau und Stadterneuerung, Präsident des Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds (WBSF) und Vizepräsident des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Ab 1996 war er amtsführender Stadtrat von Wien für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung. 2002 war Faymann in seiner Funktion maßgeblich am Verkauf von Gemeindeimmobilien an private Interessenten beteiligt.

 

Ab Jänner 2007 bekleidete er das Amt des Infrastrukturministers unter Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. In seiner kurzen Amtszeit als Infrastrukturminister beendete er unter anderem die 160 km/h Teststrecke auf der Tauernautobahn und die Tagfahrlichtpflicht, die sein Amtsvorgänger Hubert Gorbach erlassen hatte.

 

Am 16. Juni 2008 wurde er zum geschäftsführenden Vorsitzenden der SPÖ bestellt. Nach der Aufkündigung der SPÖ-ÖVP-Koalition durch Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) am 7. Juli 2008 wurde Faymann von der SPÖ zum Spitzenkandidaten für die Neuwahl des Nationalrates designiert. Am Bundesparteitag vom 8. August 2008 in Linz wurde er mit 98,36 % zum Bundesparteivorsitzenden der SPÖ gewählt. Am 13. Oktober 2012 wurde er mit 83,43 % im Amt als Bundesparteivorsitzenden der SPÖ wiedergewählt, das ist das schlechteste Ergebnis eines SPÖ-Chefs ohne Gegenkandidaten in der jüngeren Parteihistorie.

 

Nach der Nationalratswahl 2013 wurde Werner Faymann als Vorsitzender der stimmenstärksten Partei SPÖ am 9. Oktober 2013 von Bundespräsident Heinz Fischer mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Sein Anwalt Wolfgang Brandstetter wurde überraschend Justizminister.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Werner Faymann (born 4 May 1960) is an Austrian politician who has been Chancellor of Austria and chairman of the Social Democratic Party of Austria (SPÖ) since 2008.

 

Political career

Faymann was Federal Minister for Transport, Innovation and Technology in the Cabinet of Chancellor Alfred Gusenbauer. On 16 June 2008 Faymann succeeded Gusenbauer as chairman of the Social Democratic Party of Austria (SPÖ) and led the party in the snap legislative elections, held on 28 September 2008. The election was famously preceded by Faymann and Gusenbauer together announcing a shift in the party's position towards the signing of new EU treaties, which they did by writing an open letter to Hans Dichand, the editor of the yellow press medium Kronen Zeitung, the largest newspaper in the country. This caused a scandal within the party, because the shift was not decided by any party committee, and led the pro-EU Austrian People's Party (ÖVP) to end the existing coalition, thus causing the elections. Faymann was known for his good relationship with the now-deceased Dichand, who would also support him in the following election campaign. Although the SPÖ lost 11 seats, and had a 6% swing against it (in fact, their worst result since World War II), they came ahead of their main rivals Austrian People's Party with regard to seats (57 to 51) as well as to share of the vote (29.26% to 25.98%). Afterwards, Faymann renewed the coalition with the Austrian People's Party, as he had announced before the election.

 

As head of the largest party in the National Council of Austria, Faymann was asked by Federal President Heinz Fischer on 8 October 2008 to form a new Government. A coalition was agreed upon on 23 November 2008, between the SPÖ and the ÖVP and it was sworn in on 2 December 2008. In domestic affairs, Faymann's administration has been notable in enacting a wide range of progressive reforms in areas such as education and social security.

 

source

21 September 2012

updated: 2014-01-03

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