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Lebenslauf Stefan Mappus

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Stefan Mappus Stefan Mappus
Stefan Mappus
Ein ehemaliger deutscher Politiker der CDU. | A former German politician of the Christian Democratic Union.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Stefan Mappus Lebenslauf

GER:

 

Stefan Mappus (* 4. April 1966 in Pforzheim) ist ein ehemaliger deutscher Politiker der CDU. Von Februar 2010 bis Mai 2011 war er Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und von November 2009 bis Juli 2011 Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg.

 

Politische Tätigkeit

Mappus trat 1983 in die Junge Union und zwei Jahre später in die CDU ein. Von 1988 bis 1990 war er Kreisvorsitzender der Jungen Union Enzkreis/Pforzheim und von 1989 bis 2002 Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Baden-Württemberg. Von 1994 bis 2010 war er Kreisvorsitzender der CDU Enzkreis/Pforzheim. Von 2005 bis 2009 war er stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Vom 20. November 2009 bis 23. Juli 2011 war Mappus Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg.

 

Von 1989 bis 1995 war er Mitglied des Gemeinderates der Stadt Mühlacker und von 1994 bis 1995 Kreisrat im Enzkreis. Seit 1996 war Mappus als Inhaber des Direktmandats des Landtagswahlkreises Pforzheim Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Bei der Landtagswahl 2001 trat die Bundestagsabgeordnete, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der SPD Baden-Württemberg für das Amt des Ministerpräsidenten Ute Vogt im selben Wahlkreis an. Die SPD legte zwar in dieser Wahl landesweit um 8,2 Prozentpunkte zu, und Ute Vogt erreichte im Wahlkreis sogar einen Stimmenzuwachs um 13,5 Prozentpunkte, dies reichte aber nicht aus, das Direktmandat oder ein Zweitmandat zu erringen. Vogt, die bei der Bundestagswahl 1998 im Bundestagswahlkreis Pforzheim das Direktmandat erlangt hatte, zog deshalb 2001 nicht in den Landtag ein und blieb bis 2005 Mitglied des Bundestags.

 

Von 1998 bis 2004 war Mappus politischer Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt und Verkehr und von 2004 bis 2005 Umwelt- und Verkehrsminister; 2000 wurde der damalige Staatssekretär von Ministerpräsident Erwin Teufel zum Interregio-Beauftragten ernannt, um die Deutsche Bahn dazu zu bewegen, einen eigenwirtschaftlichen Regionalverkehr als Ersatz für die entfallenden IR-Züge zu schaffen. Er wurde am 21. April 2005 als Nachfolger von Günther Oettinger, der Ministerpräsident des Landes wurde, in einer Kampfabstimmung gegen Peter Hauk zum Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion gewählt. Nach der Landtagswahl am 26. März 2006 wurde er mit großer Mehrheit in diesem Amt bestätigt. Von Bundeskanzlerin Merkel wurde Mappus ab Januar 2011 zum Bevollmächtigten für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit berufen.

 

Am 24. Oktober 2009 erklärte Mappus seine Bereitschaft, Nachfolger des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger zu werden, der im Zuge der Bildung der neuen schwarz-gelben Regierungskoalition in Berlin als neuer EU-Kommissar nominiert wurde. Zwei Tage später votierten das Landespräsidium und der Landesvorstand der CDU geschlossen für seine Nominierung. Zudem wurde Mappus zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 bestimmt und am 20. November 2009 zum neuen Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg gewählt. Am 10. Februar 2010 wurde er im baden-württembergischen Landtag mit 83 von 137 Stimmen zum Ministerpräsidenten gewählt; die Koalition aus CDU und FDP verfügte insgesamt über 84 Sitze.

 

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 erhielt die CDU unter Mappus mit 39 Prozent 5,2 Prozentpunkte weniger als 2006. Nachdem die Grünen und die SPD eine Koalition gebildet hatten, endete Mappus' Amtszeit am 12. Mai 2011 mit der Wahl seines Nachfolgers Winfried Kretschmann. Konsequent trat Mappus auch vom Amt als Landesvorsitzender der CDU zurück. Ende August 2011 legte er auch sein Landtagsmandat nieder. Für ihn rückte die Zweitkandidatin Marianne Engeser nach.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Stefan Mappus (born 4 April 1966) is a former German politician from the Christian Democratic Union (CDU). He was Governor of the state of Baden-Württemberg 2010-2011 and chairman of the CDU Baden-Württemberg 2009-2011. After losing the Baden-Württemberg state election, 2011 Mappus announced his resignation of the party chair.

 

Because of the suspicion of infidelity determines the prosecution against ex-Prime Minister Mappus and Germany head of Morgan Stanley, Dirk Notheis. Also, homes were searched. The public prosecutor's office in Stuttgart opened an investigation on 11 July 2012 against Stefan Mappus, and Dirk Notheis, former head of Morgan Stanley Germany, in connection with the state's controversial purchase of a stake in utility Energie Baden-Wuerttemberg. Morgan Stanley's German operations, headed by Notheis, in 2010 advised Baden-Württemberg on the purchase of a roughly 45% stake in EnBW from French state-controlled utility Électricité de France for nearly 4.7 billion euros (about $5.77 billion). Also advising was Stuttgart law firm Gleiss Lutz.

 

According to a study by Warth & Klein Grant Thornton, commissioned by Mappus' successor Winfried Kretschmann, the state of Baden-Württemberg overpaid at least EUR 840 million for the stake.

 

source

10 Oktober 2012

updated: 2013-12-18

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