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Lebenslauf Stanislaw Tillich

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Stanislaw Tillich Stanislaw Tillich
Stanislaw Tillich
Ein deutscher Politiker (CDU) sorbischer Nationalität. | A German CDU politician of Sorbian nationality.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Stanislaw Tillich Lebenslauf

GER:

 

Stanislaw Rudi Tillich (sorbisch Stanisław Tilich; * 10. April 1959 in Neudörfel bei Kamenz) ist ein deutscher Politiker (CDU) sorbischer Nationalität. Seit Mai 2008 ist er Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

 

Politische Karriere

1987 trat Tillich nach eigenen Angaben aus eigenem Entschluss in die CDU in der DDR ein, die als Blockpartei den Machtapparat der SED mitgestützt hat. Die CDU in der DDR wurde im Vergleich zur SED als das „kleinere Übel“ angesehen.

 

Ab 1989 war er Mitglied im Kreisvorstand, 1990 Mitglied der gesamtdeutschen CDU. Am 18. März 1990 wurde er Abgeordneter der ersten frei gewählten Volkskammer. In der Volkskammer kümmerte sich Tillich um die Belange ethnischer Minderheiten wie der Sorben und um SED-Opfer. Nach deren Auflösung im Zuge der deutschen Wiedervereinigung arbeitete er bis 1994 als Beobachter im Europäischen Parlament. Im 4. Europäischen Parlament (1994–1999) war er gewähltes Mitglied für Deutschland und fungierte als stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Generalberichterstatter für den Haushalt der Europäischen Union. Von 1992 bis 1999 war er Mitglied des EVP-Vorstandes.

 

1999 berief ihn der damalige Ministerpräsident von Sachsen Kurt Biedenkopf in sein Kabinett, wo er bis 2002 Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten war. Im Kabinett des 2002 zum Ministerpräsidenten gewählten Georg Milbradt arbeitete Tillich zunächst bis 2004 als Staatsminister und Chef der Staatskanzlei und seit 2004 als Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft. Im Sächsischen Landtag vertritt er seit 2004 den Wahlkreis Kamenz 2.

 

2007 wurde er sächsischer Staatsminister der Finanzen und Nachfolger des wegen der Krise der sächsischen Landesbank zurückgetretenen Horst Metz und führte die Verhandlungen um die angeschlagene Sachsen LB an der Seite von Milbradt. Am 14. April 2008 schlug ihn Georg Milbradt in seiner Rücktrittserklärung infolge der Affäre um die Landesbank als Nachfolger für das Amt des Ministerpräsidenten und den Landesparteivorsitz vor.

 

Nach der Ankündigung Roland Kochs vom 26. Mai 2010, nicht wieder für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU zu kandidieren, kam Stanislaw Tillich als dessen Nachfolger ins Gespräch. Er wurde im November 2010 in das Präsidium der Bundes-CDU gewählt. Am 4. Dezember 2012 wurde Tillich erneut in das Präsidium der CDU gewählt.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Stanislaw Tillich (Sorbian: Stanisław Tilich) born on 10 April 1959 in Neudörfel (Sorbian: Nowa Wjeska) near Kamenz (Sorbian: Kamjenc) is a German CDU politician. He is the Prime Minister of the Free State of Saxony. Tillich is of Sorbian ethnicity and lives in Panschwitz-Kuckau (Pančicy-Kukow), which is some 35 kilometres north-east of Dresden near Kamenz.

 

Tillich studied construction and drive techniques at the Dresden University of Technology after finishing his Abitur at the Sorbian Gymnasium in Bautzen in 1977. He graduated from university with a Diplomingenieur degree in 1984. Tillich was an employee of the district administration of Kamenz between 1987 and 1989. Later he became an entrepreneur.

 

Stanislaw Tillich joined the Christian Democratic Union (East Germany) in 1987 and became a member of the CDU after German reunification in 1990. He was a member of the Volkskammer in 1990 and was delegated as an observer of the European Parliament between 1991 and 1994. He joined the European People's Party and was a member of the European Parliament between 1994 and 1999 where he was rapporteur of the European Union's budget.

 

Tillich has been a minister in the government of Saxony since 1999. He was State Minister for Federal and European Affairs until 2002 when he became State Minister and Head of the Staatskanzlei. In 2004 he became the Saxon State Minister for Environment and Agriculture. He was Saxon State Minister of Finance since 2007 and has been a member of the Landtag of Saxony since 2004.

 

Tillich was proposed by Georg Milbradt on 14 April 2008 to became his successor as the Minister-President of Saxony. The Landtag of Saxony elected him on 28 May 2008. He is the first Sorbian Head of Government in more than thousand years of Sorbian-German coexistence in Saxony.

 

Beside his native language Upper Sorbian, Tillich speaks fluent German, Czech and very good Polish. His wife knows Polish from home - she is half-Polish, half-Sorbian. Her father was a forced labourer, who settled in Lusatia after World War II, and married a Sorbian woman.

 

source

16 Oktober 2012

updated: 2013-12-03

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