Politiker und Wahlen, Wählen Sie frei, Äußern Sie aktiv Ihr demokratisches Recht, Online-Referendum
left right

Lebenslauf Samuel Schmid

> Switzerland > Politiker > Bürgerlich-Demokratische Partei > Samuel Schmid
Samuel Schmid Samuel Schmid
Samuel Schmid
Ein Schweizer Politiker der BDP (bis 2008 SVP) und ehemaliger Bundesrat. | A Swiss politician.
email

KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Samuel Schmid Lebenslauf

GER:

 

Samuel Jörg Schmid (* 8. Januar 1947 in Rüti bei Büren im Kanton Bern, heimatberechtigt in Attiswil) ist ein Schweizer Politiker der BDP (bis 2008 SVP) und ehemaliger Bundesrat.

 

Politische Laufbahn

Seit seinem Einstieg in die Politik besetzte er diverse politische Ämter:

  • 1972–1974: Gemeinderat in Rüti bei Büren
  • 1974–1982: Gemeindepräsident in Rüti bei Büren
  • 1982–1993: Mitglied des bernischen Grossen Rates
  • 1994–1999: Nationalrat
  • 1998–1999: SVP-Fraktionspräsident in der Bundesversammlung
  • 1999–2000: Ständerat für den Kanton Bern
  • 2001–2008: Bundesrat

 

Am 6. Dezember 2000 wurde Samuel Schmid in den Bundesrat gewählt (siehe Bundesratswahl 2000). Er war kein offizieller Kandidat seiner damaligen Partei, der SVP. Er war während seiner ganzen Amtszeit Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Sein wichtigstes Projekt war die Armeereform Armee XXI, die eine Anpassung der Schweizer Armee an die veränderte Bedrohungslage in Europa erreichen soll.

 

Im Jahr 2004 war er Vizepräsident und wurde am 8. Dezember 2004 zum Bundespräsidenten für das Jahr 2005 gewählt. Samuel Schmids Motto für das Jahr 2005 hiess Begegnung. Sein wichtigstes Anliegen war nach eigenen Angaben die Abstimmung über die Bilateralen II und die Stärkung der Kollegialität im Bundesrat.

 

Bei den Bundesratswahlen 2007 wurde Samuel Schmid mit deutlichen 201 Stimmen wiedergewählt. Nachdem dieser sich trotz der Abwahl von Christoph Blocher vereidigen liess und damit gegen die Oppositionsstrategie seiner Partei agierte, durfte er nicht mehr an Fraktionssitzungen teilnehmen und wurde insbesondere von der Parteispitze als SVP-Vertreter ignoriert. Der damalige Parteipräsident Ueli Maurer meinte dazu im Februar 2008, für die Parteimitglieder sei Schmid «so gut wie klinisch tot». Einen Parteiausschluss halte er aber «für eine Zeitverschwendung». Am 2. Juni 2008 erklärte Schmid vor der Presse seinen baldigen Austritt aus der SVP und gab bekannt, dass er zusammen mit weiteren unzufriedenen SVP-Mitgliedern über die Gründung einer neuen Partei nachdenke. Am 21. Juni wurde die BDP Bern gegründet, der sich Schmid mittels Kollektivübertritt seiner Ortssektion anschloss. Anfang November 2008 musste Schmid an der Gallenblase operiert werden. Kurz darauf, am 12. November 2008, gab Schmid den Rücktritt aus dem Bundesrat per 31. Dezember 2008 bekannt.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Samuel Schmid (born 8 January 1947 in Rüti bei Büren, Canton of Bern) is a Swiss politician who was a member of the Swiss Federal Council from 2000 to 2008. He was the head of the Federal Department of Defence, Civil Protection and Sports (notably acting as a defense minister for Switzerland).

 

He was elected to the Federal Council on 6 December 2000. He was a member of the Swiss People's Party (SVP/UDC), and is now a member of the Conservative Democratic Party of Switzerland. During his time in office he has held the Federal Department of Defence, Civil Protection and Sports. In 2004, he was the vice-President of the Confederation and President in 2005.

 

Schmid was a member of the SVP's centrist/agrarian wing. He was put under pressure by the party's nationalist wing, led by former Federal Councilor Christoph Blocher, for taking a moderate stance on certain issues. After the SVP became the largest party in the Federal Assembly in the 2003 federal elections, the SVP threatened to remove Schmid from the Council if it didn't get an additional seat (which eventually went to Blocher).

 

After Blocher was defeated for reelection to the Federal Council in favour of another SVP moderate, Eveline Widmer-Schlumpf, the SVP caucus voted to exclude Schmid and Widener Schlumpf from the party group. Some called for them to be thrown out of the party altogether. However, Swiss parties are legally federations of cantonal parties. For Schmid to have been expelled, the SVP's Bern section would have had to terminate his membership, and it refused to do so. In 2008, Schmid joined the newly formed Conservative Democratic Party, along with almost all of the SVP's Bern section.

 

On 12 November 2008, Schmid resigned from the Federal Council effective 1 January 2009. The resignation followed a months-long period of intense political pressure by the Swiss People's Party owing to scandals and accidents in the Swiss military, as well as bouts of ill health. Samuel Schmid was succeeded by Ueli Maurer of the Swiss People's Party.

 

source

9. Januar 2013

updated: 2014-07-07

icon Samuel Schmid
icon Samuel Schmid
icon Samuel Schmid
icon Samuel Schmid
icon Samuel Schmid
icon Samuel Schmid

ElectionsMeter ist nicht verantwortlich für den Inhalt des Arguments. Bitte wenden Sie sich immer an den Autor des Textes. Jeder Text, der in ElectionsMeter veröffentlicht wird, sollte den Namen des Autors und den Verweis auf die ursprüngliche Quelle beinhalten. Die Nutzer sollten das Gesetz über den Schutz des Urheberrechts berücksichtigen. Bitte lesen Sie sorgfältig die Nutzungsbedingungen der Website. Wenn der Text einen Fehler oder falsche Informationen enthält und Sie das Profil korrigieren wollen, oder Sie das Profil verwalten möchten, wenden Sie sich bitte an uns. kontaktieren Sie uns..

 
load menu