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Lebenslauf Peter Harry Carstensen

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Peter Harry Carstensen Peter Harry Carstensen
Peter Harry Carstensen
Ein deutscher Politiker der CDU. | A German statesman and politician of the Christian Democratic Union.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Peter Harry Carstensen Lebenslauf

GER:

 

Peter Harry Carstensen (* 12. März 1947 im Elisabeth-Sophien-Koog auf Nordstrand) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 2005 bis 2012 war er Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.

 

Politische Karriere

Seit 1971 ist Carstensen Mitglied der CDU. Von 1986 bis 1992 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Nordfriesland. Seit Juli 2000 war er stellvertretender Vorsitzender, seit dem 2. Juni 2002 dann Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein. Carstensen war Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2005. Vom 1. März 2005 bis zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten am 27. April 2005 war er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Nach dem Bruch der Großen Koalition und der Entlassung aller SPD-Minister aus der Landesregierung führte er seine Partei in die vorgezogene Landtagswahl 2009.

 

Ab 1983 war Carstensen Mitglied des Deutschen Bundestages. In der 14. und 15. Wahlperiode (1994 bis 2002) war er hier Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bzw. nach der Umbenennung des Ministeriums 2001 Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Diesem Ausschuss gehörte er auch in der 16. Wahlperiode (2002 bis 2005) als ordentliches Mitglied an. Seit Oktober 2002 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 

Peter Harry Carstensen zog 1998 über die Landesliste Schleswig-Holstein und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Nordfriesland – Dithmarschen-Nord in den Bundestag ein. Am 20. April 2005 legte Carstensen im Zuge seiner bevorstehenden Wahl zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein sein Bundestagsmandat nieder. Von 2005 bis 2012 war er Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein.

 

Nach den Neuwahlen bildete Carstensen eine Koalition mit der FDP. Am 27. Oktober 2009 wurde er mit 50 von 95 Stimmen als Ministerpräsident wiedergewählt und erhielt damit am Ende eine Stimme mehr, als die neuen Regierungsparteien auf sich vereinen konnten. Später hatte seine Koalition nur eine Mehrheit von einer Stimme. Die Sitzverteilung des Landtags war nach dem Urteil des Landesverfassungsgerichts vom 30. August 2010 nicht rechtmäßig, so dass Neuwahlen bis spätestens zum 30. September 2012 durchgeführt werden mussten. Die Neuwahlen fanden am 6. Mai 2012 statt. Es war bereits das zweite Mal, dass eine Regierung unter Ministerpräsident Carstensen vorzeitig endete.

 

Im Herbst 2011 übernahm Carstensen den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz. Bei der Landtagswahl vom 6. Mai 2012 erhielt die CDU zwar die meisten Wählerstimmen; doch wählte der Landtag mit Abgeordnetenstimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SSW und zwei Abgeordneten aus den Reihen der Opposition (CDU, FDP, PIRATEN) am 12. Juni 2012 Torsten Albig zum Ministerpräsidenten als Nachfolger Carstensens.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Peter Harry Carstensen (born 12 March 1947) is a German politician, in the Christian Democratic Union (CDU) party. From 2005 to 2012 he has been Minister President of the state of Schleswig-Holstein, serving as President of the Bundesrat in 2005/06.

 

Political career

Carstensen has been a member of the CDU since 1971. From 1986 to 1992 he was leader of the local CDU in the Nordfriesland district becoming leader, on 2 June 2002. Carstensen was the CDU’s top candidate for the 2005 state election, in which Carstensen led the CDU to its best result since Uwe Barschel’s resignation in 1987 with 40.2% of all votes cast, making the CDU the strongest party in the state parliament for the first time since 1983. From 1 March to 27 April 2005 Carstensen was leader of the CDU in the state parliament.

 

From 1983 Carstensen was a member of the Bundestag. From 1994 to 2002 he was chairman of the committee for Nutrition, Agriculture and Forestry (after the renaming of the corresponding ministry in 2001 the committee became responsible for Consumer Protection, Nutrition and Agriculture). In the current parliamentary term he was a full member of the committee. From October 2002 Carstensen was chairman of the CDU/CSU working party for Consumer Protection, Nutrition and Agriculture in the Bundestag. Peter Harry Carstensen was the representative of Nordfriesland – Dithmarschen Nord, receiving 44.3% of all votes cast in the 2005 election. Carstensen left the Bundestag on 20 April 2005. He has been a member of the state parliament of Schleswig-Holstein since 2005.

 

Carstensen was the CDU's candidate for premier of Schleswig-Holstein in the state election of 20 February 2005, but the coalition of the CDU and the Free Democratic Party (FDP) failed to obtain a majority by some 700 votes. The Social Democrat (SPD) office-holder Heide Simonis thus tried to form a minority cabinet of the SPD and Bündnis '90/Die Grünen (the Green party) tolerated by the Danish minority party SSW. In the vote to decide the premier of Schleswig-Holstein in the opening session of the state parliament on 17 March 2005 incumbent Heide Simonis (SPD) did not receive the required majority.

 

In July 2009 Carstensen announced that he would seek early state elections as a result of ongoing quarrels within the coalition government. After the Elections of 27 September 2009 Carstensen was reelected on 27 October 2009. Carstensen has also been President of the Bundesrat, Germany's upper house of parliament.

 

source

16 Oktober 2012

updated: 2013-12-03

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