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Lebenslauf Moritz Leuenberger

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Moritz Leuenberger Moritz Leuenberger
Moritz Leuenberger
Ein Schweizer Rechtsanwalt und Politiker der SP. | A Swiss politician and lawyer.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Moritz Leuenberger Lebenslauf

GER:

 

Moritz Leuenberger (* 21. September 1946 in Biel, heimatberechtigt in Rohrbach) ist ein Schweizer Rechtsanwalt und Politiker (SP). Er war von 1995 bis 2010 Mitglied der Schweizer Regierung, des Bundesrates, und stand dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vor. Er amtierte 2001 und 2006 als Bundespräsident.

 

Politische Karriere

1969 trat Leuenberger der Sozialdemokratischen Partei bei. Von 1972 bis 1980 präsidierte er die SP der Stadt Zürich. Er war Erstunterzeichner des «Demokratischen Manifests» gegen die Aktivitäten von FDP-Nationalrat Ernst Cincera. Ebenfalls ab 1972 war er bis 1983 Mitglied des Gemeinderats der Stadt Zürich. Von 1986 bis 1991 war er Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes.

 

Von 1979 bis zu seiner Wahl in den Bundesrat 1995 war Leuenberger Nationalrat. In dieser Zeit war er 1989/1990 Präsident der «Parlamentarischen Untersuchungskommission EJPD» (PUK 1), die in der Folge der Affäre um Elisabeth Kopp zur Aufdeckung des Fichenskandals führte.

 

In den Jahren 1991 bis 1995 war er Regierungsrat des Kantons Zürich und leitete die Direktionen des Innern und der Justiz. Am 27. September 1995 wurde er als Nachfolger von Otto Stich in den Bundesrat gewählt. Er war Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Leuenberger war turnusgemäss in den Jahren 2001 und 2006 Bundespräsident.

 

Am 18. August 2010 teilte Leuenberger mit, dass er per Ende Oktober 2010 zurücktrete. Am 22. September 2010 wählte das Parlament Simonetta Sommaruga zu seiner Nachfolgerin.

 

  • Mandate nach dem Rücktritt

Im April 2011 wurde Leuenberger in den Verwaltungsrat des grössten Schweizer Baukonzerns Implenia gewählt. Auf eine Wiederwahl für eine weitere Amtsdauer im VR Implenia verzichtete er im März 2013. Im gleichen Monat wechselte er zu SUSI und wurde in dessen Verwaltungsrat gewählt. SUSI Partners investiert in umweltfreundliche Anlagen, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturen. Seit Januar 2011 präsidiert er zudem den Stiftungsrat der Swiss Luftfahrtstiftung. Leuenberger ist Mitglied des Club d’inspiration von Greenpeace Schweiz und des Kuratoriums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, die der SPD nahesteht.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Moritz Leuenberger (born 21 September 1946 in Biel/Bienne, Canton of Bern) is a Swiss politician, lawyer, was a member of the Swiss Federal Council from 1995 to 2010 and President of the Confederation in 2001 and in 2006.

 

Leuenberger was elected to the Federal Council on 27 September 1995 as a member of the Social Democratic Party (SPS/PSS) from the Canton of Zürich. From 1991 to 1995, he was a member of the government of the Canton of Zurich. Since 1995, Leuenberger has headed the Federal Department of Environment, Transport, Energy and Communications (Environment and Communications were added to the name of the department in 1998).

 

Leuenberger has been married to architect Gret Loewensberg since 2003. At a ceremony in Brussels, the Community of European Railways and Union des Industries Ferroviaires Européennes presented the 2009 European Railway Awards on 20 January 2009. Leuenberger was presented with the Political Award for his work to build and maintain a sustainable transportation policy.

 

On 9 July 2010 Leuenberger announced he would leave the Federal Council as of 31 December 2010. At this time Hans-Rudolf Merz had been expected to resign as well and there were talks between the two about resigning together. Leuenberger's resignation came as a complete surprise. One month later, on 6 August 2010, Hans-Rudolf Merz also announced his resignation for October. This led to the situation that the parliament would have had to elect a new Federal Councillor both in September and November. To avoid this situation, Leuenberger then announced he would change his resignation to allow for just one election for both new Councillors.

 

source

7. Januar 2012

updated: 2014-07-07

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