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Lebenslauf Martin Graf

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Martin Graf Martin Graf
Martin Graf
Ein österreichischer Jurist und Politiker (FPÖ). | An Austrian politician and lawyer.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Martin Graf Lebenslauf

GER:

 

Martin Graf (* 11. Mai 1960 in Wien) ist ein österreichischer Jurist und Politiker (FPÖ). Von 1994 bis 2002 sowie seit 2006 vertrat bzw. vertritt er seine Partei als Abgeordneter im Nationalrat. Vom 28. Oktober 2008 bis 29. Oktober 2013 hatte er das Amt des dritten Nationalratspräsidenten inne. Graf bekleidete zudem mehrere hochrangige Posten in österreichischen Unternehmen und betätigt sich als Publizist.

 

Politische Tätigkeit

Die politische Laufbahn von Martin Graf begann 1981, als er Mitglied im Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) wurde. Sechs Jahre später trat er in die FPÖ ein, 1990 wurde er Mitglied der Bezirksparteileitung Wien Donaustadt. Ein Jahr darauf wurde er Teil der Landesleitung Wien, im Jahr 1994 bekam er einen Sitz in der Bundesparteileitung. Seit 2003 ist Graf Mitglied des Landesparteivorstandes Wien. Von 1991 bis 1994 war er stellvertretender Bezirksvorsteher in Wien Donaustadt.

 

Von 1994 bis 2002 war er Abgeordneter der FPÖ zum Nationalrat, seit 2006 hat er erneut einen Sitz inne. 2008 kandidierte er für die Freiheitliche Partei (FPÖ) auf der Landesparteiliste Wien auf Platz drei. In einem Interview mit Armin Wolf in der ORF-Sendung Zeit im Bild 2 vom 8. November 2006 bekannte er sich zur „deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft“. Dies begründete er mit der Tatsache, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Familie mütterlicher Seite aus dem damals deutschsprachig besiedelten Sudetengebiet vertrieben wurde.

 

Graf ist in der FPÖ Bereichssprecher für Forschung, Wissenschaft und Bildung. Weiters ist er Mitglied des Unvereinbarkeitsausschusses und des Immunitätsausschusses. Er war Obmann im Untersuchungsausschuss FMA, BAWAG, Hypo Alpe-Adria und weitere Finanzdienstleister sowie im Wissenschaftsausschuss.

 

Am 30. September 2008 wurde er vom Bundesparteivorstand der FPÖ für das Amt des dritten Nationalratspräsidenten vorgeschlagen. Trotz heftiger Kritik wurde er am 28. Oktober 2008 mit 109 von 156 gültigen Stimmen gewählt, auf den von den Grünen aufgestellten Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen entfielen 27 Stimmen, weitere 20 auf andere Personen.

 

Graf veröffentlicht diverse politische Kommentare auf der Website Unzensuriert.at, die von Büromitarbeitern Grafs maßgeblich gestaltet wird. Am 27. Juni 2013 gab Graf bekannt, dass er bei der Nationalratswahl 2013 nicht mehr kandidieren und sich aus der Politik zurückziehen werde. Er begründete dies damit, dass er Partei und Familie vor geplantem „Dirty Campaigning“ der SPÖ im Wahlkampf gegen ihn schützen wolle.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Martin Graf (born 11 May 1960) is an Austrian politician. He is a member of the Freedom Party of Austria and third president of the Austrian Parliament.

 

Graf was born in Vienna and studied law at the University of Vienna. He graduated in 1987 and trained as a lawyer. In his student days, he became a member of the student fraternity Burschenschaft Olympia which is considered far-right by the Archive of the Austrian Resistance (DÖW). From 1994 to 2002 and again since 2006, he has been a member of the Austrian Parliament. The years in between, he was managing director of the Austrian Research Centers; from 2000 until 2006 he also served as a board member of the PVA, a government-owned insurance company. Graf is the president of Viennese football club FC Hellas Kagran. He is married and has three children.Wussten Sie, dass Martin Graf beliebt bei 23% der Wähler ist? (June 2012)">

 

Following the 2008 general election which put the Freedom Party in third place, on October 28, 2008, he was elected the National Council's third president, despite heavy opposition by the Green Party of Austria, which fielded its own candidate, Alexander van der Bellen, and by the Jewish community of Vienna, by artists and intellectuals who strongly disapprove of Graf. Efraim Zuroff from the Simon Wiesenthal Center also expressed deep concern over the "well-known ties" Graf has with extreme right groups.

 

His opponents consider Graf to be unsuitable for the office because of his rightist leanings and continuing Burschenschaft Olympia membership. The student fraternity, which still practises academic fencing, is alleged to have Neo-Nazi links. In the discussions prior to his election, he condemned National Socialism and anti-Semitism, but said he would in any event remain a member of the Burschenschaft. Freedom Party leader Heinz-Christian Strache called the election of Graf a "victory for democracy" and emphasized his belief that Graf was a seasoned and "irreproachable parliamentarian".

 

On February 12, 2009, the Public Prosecutor's office in Vienna asked the parliament to lift his immunity, because they wanted to charge him with embezzlement and fraud in connection with his former job as a manager of the Austrian Research Centers. The prosecutor's focus was on Graf's severance payment and the bonus he got when the ARC was in financial difficulties. Graf denies the allegations, calling them "baseless".

 

In April, Graf hosted the presentation of a book written by his party colleague Andreas Mölzer containing strong criticism of the European Union, in the rooms of the Austrian parliament. The keynote speaker at that event was Walter Marinovic, a former teacher who has links to the hard-right National Democratic Party of Germany and also writes for the Deutsche Nationalzeitung of Gerhard Frey. A deputy of the Green Party protested against Marinovic's invitation.

 

source

29 September 2012

updated: 2014-01-04

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