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Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) - eine Menschenrechtsorganisation. / International Society for Human Rights (ISHR) - non-profit human rights organization.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

IGFM

GER: Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist eine Menschenrechtsorganisation. Grundlage der Arbeit der Nichtregierungsorganisation sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente, wie beispielsweise die Europäische Menschenrechtskonvention und die Schlussakte von Helsinki. Ihre Wurzeln gehen auf ein starkes Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im damaligen sowjetischen Machtbereich zurück. Insbesondere nach dem Ende des kalten Krieges 1989 war sie tiefgreifenden Veränderungen unterworfen und dehnte ihren Arbeitsbereich deutlich aus. Die IGFM ist unter anderem Mitglied beim Forum Menschenrechte und in der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG e. V.). Sie unterstützt diese in Wiedergutmachungsangelegenheiten für die Opfer des DDR-Systems.

 

Tätigkeit

In den Zeiten des kalten Krieges sprach die IGFM insbesondere Menschenrechtsverletzungen in der DDR und den osteuropäischen Staaten an.

Die IGFM tritt unter anderem für Glaubensfreiheit in kommunistischen Ländern wie China und Vietnam und islamischen Ländern wie dem Iran und Ägypten ein, besonders in Bezug auf Christen, aber auch für andere unterdrückte Gruppen wie Falun Gong und die Bahai. Zudem setzt sich die IGFM speziell für Frauenrechte in der islamischen Welt ein, gegen die Ausübung von Folter und anderen Menschenrechtsverstößen in verschiedenen Ländern. Das Engagement seitens der IGFM bezüglich Chinas wird durch die Kuratoriumsmitgliedschaft des chinesischen Dissidenten und Menschenrechtlers Harry Wu erheblich gestärkt.

In Deutschland betreiben lokale Arbeitsgruppen menschenrechtliche Informationsarbeit. 2005 sammelte die Organisation bei einem Stand auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover 2005 Unterschriften für den kubanischen Dissidenten Oscar Elías Biscet. Weiterhin engagiert sich die Organisation nach eigenen Angaben humanitär in osteuropäischen Ländern mit dem Ziel, die dortige Situation von Kindern, alten Menschen oder Wehrpflichtigen zu verbessern.

Nach dem Verbot des Buches Deutsche Gerechtigkeit des Autors Roman Grafe startete die IGFM einen Aufruf gegen die Einschränkung der Pressefreiheit. 45 Wissenschaftler, Juristen, Polizeibeamte und Autoren (darunter Wolf Biermann und Ralph Giordano) unterschrieben. Im Oktober 2007 wurde die Klage des ehemaligen DDR-Grenzoffiziers gegen seine Namensnennung abgewiesen.

 

Quelle

 

 

ENG: The International Society for Human Rights (ISHR) is an international non-governmental, non-profit human rights organization with Participative Status with the Council of Europe and is a member of the Liaison Committee of the Non-Governmental Organisations at the Council of Europe. The ISHR has observer status with the African Commission of Human and Peoples' Rights. It has associate status with the Department of Public Information of the United Nations and Roster Consultative Status with the United Nations Economic and Social Council (ECOSOC).

The ISHR is seated in Frankfurt am Main, Germany, and was founded in West Germany in 1972 as the Gesellschaft für Menschenrechte (GFM), with the aim of promoting international understanding and tolerance in all areas of culture and society and so was committed from its inception to only support individuals who share this principle and, consequently, strive non-violently for their rights. The initiator was Iwan I. Agrusow, a former Russian forced laborer, who had decided to stay in West Germany after WWII due to the treatment of former forced laborers in the Soviet Union (many of them were sent to Gulag upon returning).

The society became the International Society for Human Rights in 1982, with the founding of branches in Austria, Switzerland, the UK and France. Since then it has grown to include 35 National Sections, National Groups, Regional Committees and Affiliated Organisations worldwide.

During the Cold War, the International Society for Human Rights focused mostly on human rights violations in the states of the Eastern bloc. The German Democratic Republic (East Germany) declared the International Society for Human Rights an "enemy of the state" in 1975, and the Stasi launched a campaign against the human rights organisation, attempting to discredit it. Recently, the ISHR has focused on freedom of religion and freedom of press issues in countries such as Vietnam and China.

The Society publishes its own periodicals "Human Rights Worldwide" (in English) and "Menschenrechte" (in German).

 

Source

 

 

26. Januar 2012

icon Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
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