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Lebenslauf Heinz Fischer

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Heinz Fischer
Ein österreichischer Politiker, Jurist und seit 2004 der achte österreichische Bundespräsident. | The current President of Austria.
Präsident
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Heinz Fischer Lebenslauf

GER:

 

Heinz Fischer (* 9. Oktober 1938 in Graz, Steiermark) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ, die Parteimitgliedschaft hat Fischer mit Amtsantritt als Bundespräsident ruhend gestellt), Jurist und seit 8. Juli 2004 der achte österreichische Bundespräsident der Zweiten Republik.

 

Politische Laufbahn

Nach seinem Studium war Fischer zunächst einige Monate bei Gericht und ab 1962 im Parlament als Sekretär der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion tätig, 1971 wurde er in den Nationalrat gewählt, dem er mit Ausnahme der Zeit seiner Tätigkeit als Wissenschaftsminister (1983–1987) bis 2004 angehörte.

 

1975 wurde er Klubobmann (Fraktionsvorsitzender) der SPÖ, 1977 stellvertretender Parteivorsitzender. Zwischen 1983 und 1987 war er Wissenschaftsminister in der Bundesregierung Sinowatz, danach wieder Klubobmann der SPÖ. Im Zusammenhang mit der Kreisky-Peter-Wiesenthal-Affäre im Jahre 1975 forderte er einen Untersuchungsausschuss gegen Simon Wiesenthal, der aber in der Folge nicht eingesetzt wurde. 1990 wurde er zum Präsidenten des Österreichischen Nationalrates gewählt und übte dieses Amt bis 2002 aus. Von 2002 bis 2004 war er während der Zeit der ÖVP-FPÖ-Koalition Zweiter Nationalratspräsident.

 

Im Jänner 2004 gab er seine Kandidatur für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten bekannt. Am 10. März legte Heinz Fischer, der unter anderem Mitglied des Bundesparteivorstandes und stellvertretender Parteivorsitzender der SPÖ gewesen war, seine Parteifunktionen nieder. Die Wahl am 25. April gewann Fischer mit 52,39 % der Stimmen; einem Vorsprung von 4,78 Prozentpunkten vor der Gegenkandidatin Benita Ferrero-Waldner (ÖVP, unterstützt auch von Repräsentanten der FPÖ). Am 8. Juli wurde Fischer als 8. Bundespräsident der Zweiten Republik angelobt. Mit Amtsantritt am 8. Juli 2004 stellte Fischer seine Parteimitgliedschaft bei der SPÖ ruhend, da er erklärte, als Bundespräsident über den Parteien stehen zu wollen.

 

Am 23. November 2009 erklärte er in einem YouTube-Video seine Kandidatur zur Wiederwahl. Am 25. April 2010 wurde Fischer mit 79,3 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Am 8. Juli 2010 wurde er vor der Bundesversammlung für seine zweite Funktionsperiode angelobt.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Heinz Fischer, GColIH (born 9 October 1938) is the President of Austria. He took office on 8 July 2004 and was re-elected for a second and last term on 25 April 2010. Fischer previously served as Minister of Science from 1983 to 1987 and as President of the National Council of Austria from 1990 to 2002. A member of the Social Democratic Party of Austria (SPÖ), he suspended his party membership for the duration of his presidency.

 

Political career

Fischer was a member of the Austrian parliament, the National Council, from 1971, and served as its president from 1990 to 2002. From 1983 to 1987 he was Minister of Science in a coalition government headed by Fred Sinowatz.

 

  • First term as President

In January 2004 Fischer announced that he would run for president to succeed Thomas Klestil. He was elected on 25 April 2004 as the candidate of the opposition Social Democratic Party. He polled 52.4 per cent of the votes to defeat Benita Ferrero-Waldner, then Foreign Minister in the ruling conservative coalition led by the People's Party. Fischer was sworn in on 8 July 2004 and took over office from the college of presidents of the National Council, who had acted for the President following Klestil's death on 6 July.

 

  • Second term as President

In April 2010, Fischer was re-elected as President of Austria, winning a second six-year term in office with almost 79% of the votes. The voter turnout of merely 53.6% was a record low. Around a third of those eligible to vote voted for Fischer, leading the conservative daily Die Presse to describe the election as an "absolute majority for non-voters". The reasons behind the low turnout may be that pollsters had predicted a safe victory for Fischer (Austrian presidents running for a second term of office have always won) and that the other large party, ÖVP, had not nominated a candidate of their own, and had not endorsed any of the three candidates. Some prominent ÖVP members, unofficially but in public, even suggested to vote 'null and void', which some 7% of the voters did.

 

source

21 September 2012

updated: 2014-01-03

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