Politiker und Wahlen, Wählen Sie frei, Äußern Sie aktiv Ihr demokratisches Recht, Online-Referendum
left right

Lebenslauf Heinz-Christian Strache

> Austria > Politiker > Freiheitliche Partei Österreichs > Heinz-Christian Strache
Heinz-Christian Strache Heinz-Christian Strache
Heinz-Christian Strache
Ein österreichischer Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). | An Austrian politician of the Freedom Party of Austria.
email
email

KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Heinz-Christian Strache Lebenslauf

GER:

 

Heinz-Christian Strache (* 12. Juni 1969 in Wien) ist ein österreichischer Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Er ist Bundesparteiobmann und Klubobmann seiner Partei im Nationalrat sowie Landesparteiobmann der FPÖ Wien.

 

Politische Karriere

  • Wiener Stadtpolitiker (1991–2005)

Durch seine Bekanntschaft mit Helmut Günther, FPÖ-Bezirksobmann in Wien-Landstraße, kam Strache mit der FPÖ in Kontakt und wurde ihr Mitglied. Er wurde 1991 im Alter von 21 Jahren jüngster Bezirksrat Wiens und blieb bis 1996 in diesem Amt. 2001 wurde Strache stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Wiener Landtag. 2004 wurde Strache anstelle von Hilmar Kabas Parteiobmann der Wiener FPÖ. Im November 2004 forderte Strache einen Salzburger Arzt wegen dessen Kritik an einer seiner Reden, durch die er sich beleidigt fühlte, zu einer Mensur auf. Diese fand am 28. November 2004 statt und wurde in manchen Medien als Zeichen für die Nähe von FPÖ und rechten Burschenschaften, zum Teil auch in der Wiener FPÖ kritisiert.

 

  • Bundesvorsitzender der FPÖ (seit 2005)

Nach Wahlverlusten der FPÖ in mehreren Bundesländern wurde eine Kampfkandidatur Straches um den Posten des Bundesparteiobmanns gegen Jörg Haiders Schwester Ursula Haubner erwartet. Zu einem offenen Machtkampf zwischen Haider und Strache kam es jedoch nicht, da Haider und alle FPÖ-Regierungsmitglieder im April 2005 die FPÖ verließen und das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) gründeten. Bei der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2005 wurde die FPÖ unter Strache mit 14,8 % der Stimmen drittstärkste Partei und erhielt 13 Gemeinderatssitze. Strache wurde Klubobmann der FPÖ im Landtag. Bei der Nationalratswahl 2006 erreichte die FPÖ 11,0 % und wurde damit viertstärkste Partei knapp hinter den Grünen. Wie diese erhielt sie 21 Mandate. Nachdem Strache sein Mandat im Wiener Landtag niedergelegt hatte, übernahm er auch im Nationalrat die Aufgabe des Klubobmanns.

 

Beim Parteitag der Wiener FPÖ am 18. Mai 2008 wurde Strache mit 99,38 % der Stimmen als Landesparteichef wiedergewählt. Im selben Jahr trat er als Spitzenkandidat der FPÖ bei der Nationalratswahl 2008 an. Seine Partei erhielt 17,5 % der Stimmen (6,5 % mehr als 2006) und damit 34 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sie wurde damit drittstärkste Partei vor dem BZÖ und den Grünen. Beim Landesparteitag der FPÖ Wien am 20. Juni 2010 wurde Strache mit 99,12 % als Wiener Landesparteiobmann der FPÖ bestätigt und als Spitzenkandidat und somit auch Bürgermeisterkandidat zur bevorstehenden Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010 nominiert. Dabei erreichte die FPÖ 26,2 % der Stimmen (27 Mandate) und wurde somit zweitstärkste Partei in Wien.

 

  • Aussagen beim Wiener Korporations-Ball 2012

Am 27. Jänner 2012 soll Strache nach einem Bericht des Standard gegenüber Gästen des Wiener Korporations-Balls auf angebliche Brandanschläge von Gegendemonstranten hingewiesen und diese mit den Sätzen „Wir sind die neuen Juden“ und „Das war wie die Reichskristallnacht“ kommentiert haben. Alle österreichischen Parteien außer der FPÖ kritisierten die berichteten Aussagen Straches. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien als Mitorganisator der Gegendemonstrationen kündigte eine Strafanzeige gegen ihn an. Bundespräsident Heinz Fischer unterzeichnete einen Vorschlag der Bundesregierung zur Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich an Strache vorläufig nicht. In der ORF-Sendung Zeit im Bild 2 vom 31. Jänner 2012 erklärte Strache, seine Aussagen seien völlig verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er habe nur angesichts von „Todesangst“ von Besuchern über Beschimpfungen und teils gewaltsame Proteste erklären wollen, wie „totalitäre Massenpsychosen“ entstünden. Der Satz zu den Juden sei ein Zitat von Jörg Haider gewesen.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Heinz-Christian Strache (born 12 June 1969, Vienna) is an Austrian politician and a member of parliament and former member of the Vienna city council who has been Chairman of the Freedom Party of Austria (FPÖ) since 2005. He prefers to call himself just 'HC' Strache.

 

Political activity

Strache, who by training is a dental technician, has been active in the politics of Vienna since 1991. In 2004, he replaced Hilmar Kabas as the leader of the Vienna FPÖ. He had been considered a disciple of long-time national party leader Jörg Haider, but began to oppose him as the result of increased strife within the party in January 2005. After a series of losses in state elections, rumours spread that Strache would run for the office of national party leader against Haider's sister, Ursula Haubner. The high risk of Haubner's defeat was probably one of the events that induced Haider to set up a new party, the Alliance for the Future of Austria (BZÖ). After the split, Strache was elected national party leader of the FPÖ on 23 April 2005.

 

Since the split, the FPÖ's results in state elections have been mixed. While it dropped out of the Styria Landtag and was reduced to 5.7% in Burgenland, it surpassed expectations in the Vienna elections of October 2005. Strache himself was the leading candidate in Vienna, and the party received 14.9% of votes.

 

In the 2010 Vienna elections for mayor, city council, and district councils, Strache's party received 26% of the vote and increased their number of seats in the city council to 27. His support was strongest among young people under 30. Strache was once again accused of xenophobia during his campaign and responded formally in the press to the allegations.

 

source

17 September 2012

updated: 2014-01-02

icon Heinz-Christian Strache
icon Heinz-Christian Strache
icon Heinz-Christian Strache
icon Heinz-Christian Strache
icon Heinz-Christian Strache
icon Heinz-Christian Strache

ElectionsMeter ist nicht verantwortlich für den Inhalt des Arguments. Bitte wenden Sie sich immer an den Autor des Textes. Jeder Text, der in ElectionsMeter veröffentlicht wird, sollte den Namen des Autors und den Verweis auf die ursprüngliche Quelle beinhalten. Die Nutzer sollten das Gesetz über den Schutz des Urheberrechts berücksichtigen. Bitte lesen Sie sorgfältig die Nutzungsbedingungen der Website. Wenn der Text einen Fehler oder falsche Informationen enthält und Sie das Profil korrigieren wollen, oder Sie das Profil verwalten möchten, wenden Sie sich bitte an uns. kontaktieren Sie uns..

 
load menu