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Lebenslauf Hans-Rudolf Merz

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Hans-Rudolf Merz Hans-Rudolf Merz
Hans-Rudolf Merz
Ein Schweizer Politiker der FDP. | A Swiss politician of FDP.The Liberals.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Hans-Rudolf Merz Lebenslauf

GER:

 

Hans-Rudolf Merz (* 10. November 1942 in Herisau; heimatberechtigt in Beinwil am See) ist ein Schweizer Politiker (FDP). Er war von 2003 bis 2010 Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartementes (EFD). Während des Jahres 2009 amtierte er als Bundespräsident.

 

Ämter und politische Funktionen

  • Sekretär der FDP Kanton St. Gallen

Merz war bereits früh politisch aktiv. Kurz nach der Niederschlagung der Prager Demokratiebewegungen durch die Warschauer-Pakt-Armee half er im August 1968 einem befreundeten Künstler in einem Mietauto von Prag in die Schweiz zu flüchten. Nach seinem Studium arbeitete Hans-Rudolf Merz von 1969 bis 1974 als Sekretär der Freisinnig-Demokratischen Partei des Kantons St. Gallen. Er arbeitete zudem als Geschäftsführer des Industrievereins Appenzell Ausserrhoden. Später präsidierte er den interimistischen Einwohnerrat von Herisau und leitete den Betrieb des Sportzentrums Herisau.

 

  • Ständerat des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Nach einer langen Zeit ohne politische Aktivität kandidierte Merz für den Ständeratssitz des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Die offiziellen Kandidaten der FDP waren Finanzdirektorin Marianne Kleiner und der Landammann Hans Höhener. Merz wurde hingegen von der Schweizerischen Volkspartei unterstützt. An der letzten Landsgemeinde des Kantons Appenzell Ausserrhoden am 27. April 1997 ging Merz als Sieger hervor. Er präsidierte im Ständerat die Finanzkommission und war Mitglied der aussenpolitischen und der sicherheitspolitischen Kommission. Ferner gehörte er der OSZE-Delegation an.

 

  • Verpasste FDP-Präsidentschaft

2002 stieg Merz als Vertreter des Rechtsfreisinns in das Rennen um das Parteipräsidium ein. Die öffentliche Reaktion auf die Äusserungen "Es gab auch viele Leute, die die Apartheid unter dem Aspekt der Erziehung sahen und nicht der Rasse" im Tagesanzeiger und "Für mich war die Apartheid damals kein Thema" im SonntagsBlick veranlassten den als Kronfavoriten geltenden Merz jedoch seine Kandidatur zurückziehen.

 

  • Bundesrat

Nach den Parlamentswahlen am 19. Oktober 2003 folgte am 10. Dezember 2003 die Gesamterneuerungswahl des Bundesrates. Ein Sitz war neu zu vergeben, weil Kaspar Villiger zurückgetreten war. Der Anspruch der FDP auf den Nachfolger war unbestritten, so dass Christine Beerli und Hans-Rudolf Merz als Nachfolger von Villiger nominiert wurden. Die Grüne Partei der Schweiz empfahl Christine Beerli zur Wahl. Die anderen Fraktionen liessen die Wahl zwischen den beiden Kandidierenden offen. Merz wurde im zweiten Wahlgang mit 127 zu 96 Stimmen gewählt. Dies und die wenige Stunden zuvor erfolgte Abwahl von Ruth Metzler führte zu Kritik betreffend Ungleichbehandlung der Frauen.

 

Bei den Bundesratswahlen 2007 vom 12. Dezember 2007 wurde Merz mit dem besten Resultat aller Kandidaten für eine weitere Amtszeit bestätigt. Er erhielt 213 von 233 gültigen Stimmen der Bundesversammlung. Am 13. Dezember 2007 wurde Hans-Rudolf Merz mit 193 von 211 gültigen Stimmen zum Vizepräsidenten des Bundesrates für das Jahr 2008 gewählt. Am 10. Dezember 2008 wählte die Vereinigte Bundesversammlung an der Bundesratswahl 2008 Hans-Rudolf Merz mit 185 von 209 gültigen Stimmen zum Bundespräsidenten für das Jahr 2009. Die Feier zur Wahl fand in Herisau statt.

 

Am 6. August 2010 kündigte Hans-Rudolf Merz in Bern seinen Rücktritt aus dem Bundesrat an, dessen Datum er am 28. September 2010 auf den 28. Oktober 2010 präzisierte. Seinen Sitz übernahm am 22. September 2010 der neu in den Bundesrat gewählte Johann Schneider-Ammann (FDP), das Amt als Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements nach einer Ämterrochade die bisherige Vorsteherin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartements Eveline Widmer-Schlumpf.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Hans-Rudolf Merz (born 10 November 1942) is a Swiss politician of FDP.The Liberals and former member of the Swiss Federal Council. He was the head of the Federal Department of Finance (the Swiss finance minister) from 2004 to 2010 and President of the Swiss Confederation for 2009. On 6 August 2010 Merz announced his resignation for October 2010. Born in Herisau, Switzerland, he studied at Hochschule St. Gallen and graduated in 1971 with a DEA's degree and as Dr. rer. publ. He is married, and a father of three sons.

 

Career

Merz was a Scout, and visited the National Jamboree of Switzerland in July 2008. From 1969 to 1974, he was party secretary of the Free Democratic Party (FDP/PRD) in St. Gallen. Since 1977 he has worked as a management consultant. In 1997 he was elected to the Swiss Council of States for the canton of Appenzell Outer Rhodes. He presided over the finance committee, and was a member of the foreign policy committee.

 

Merz was elected to the Swiss Federal Council on 10 December 2003. At the time he was on the board of directors of the Helvetia-Patria insurance company and Anova Holding. He was also a member of the board of trustees of the Max Schmidheiny Foundation. On 20 September 2008, whilst in Eastern Switzerland, Merz was rushed to hospital, having suffered from a heart attack. He was soon flown to Bern University Hospital, where he had a multiple bypass operation. He was also placed into an artificial coma. This led to a reorganisation of the cabinet, and the absence of the Swiss President, Pascal Couchepin from the UN General Assembly in New York.

 

On 10 December 2008, as the member of the Federal Council that hasn't been its president for the longest time, Merz was elected President of the Confederation for 2009. In parliament, the 66-year-old received 185 out of 209 valid votes. He succeeded Free Democratic Party colleague Pascal Couchepin. Doris Leuthard was elected vice-president.

 

On 20 September 2010, a recording of Merz replying to a question about meat imports in Parliament became a viral video, drawing international attention. Merz convulsed with laughter when reading the dense bureaucratic language of the reply drafted for him by customs officials. He should provide information if the sales of e.g. Bündnerfleisch in Switzerland is endangered by meat imports.

 

source

9. Januar 2013

updated: 2014-07-08

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