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Lebenslauf Guido Westerwelle

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Guido Westerwelle Guido Westerwelle
Guido Westerwelle
Ein deutscher Politiker der FDP. | A German politician and statesman. The Foreign Minister of Germany since 2009.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Guido Westerwelle Lebenslauf

GER:

 

Guido Westerwelle (* 27. Dezember 1961 in Bad Honnef) ist ein deutscher Politiker. Er war von 1994 bis 2001 Generalsekretär und von 2001 bis 2011 Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP). Ferner war Westerwelle von 2006 bis 2009 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Seit dem 28. Oktober 2009 ist er Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett Merkel II und war als solcher bis Mai 2011 auch Stellvertreter der Bundeskanzlerin, umgangssprachlich auch Vizekanzler genannt.

 

Politische Karriere

Westerwelle ist seit 1980 Mitglied der FDP. Hier zählte er zu den Mitbegründern der Jungen Liberalen. 1983 wurde er in einer Stichwahl gegen Andreas Reichel als Nachfolger von Hans-Joachim Otto deren Bundesvorsitzender; ein Amt, das er bis 1988 behielt. Seit 1988 ist er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes. Von 1993 bis 1999 war er außerdem Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Bonn. Als sein Vorbild nannte er Hans-Dietrich Genscher.

 

Von 1994 bis 2001 war er unter den Parteivorsitzenden Klaus Kinkel und Wolfgang Gerhardt Generalsekretär der FDP. Am 4. Mai 2001 wurde er auf dem Bundesparteitag in Düsseldorf mit großer Mehrheit als Nachfolger von Wolfgang Gerhardt zum bis dahin jüngsten Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. Er positionierte die Partei vor allem in der Bildungs- und Wirtschaftspolitik.

 

2003 wurde Westerwelle erneut als Parteivorsitzender mit 79,8 Prozent der Stimmen der Delegierten wiedergewählt und 2005 auf dem Bundesparteitag in Köln wiederum mit 80,1 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. 2007 wurde Westerwelle mit seinem bis dahin besten Ergebnis auf dem Bundesparteitag in Stuttgart mit 87,6 Prozent gewählt. Am 15. Mai 2009 wurde er mit 95,8 Prozent auf dem FDP-Bundesparteitag in Hannover als Parteivorsitzender im Amt bestätigt.

 

Zu den parteiinternen Kritikern Westerwelles gehörte der Schaumburger Kreis, ein marktliberal ausgerichteter innerparteilicher Zirkel. Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass ein Mitglied Interna aus Gesprächen des Schaumburger Kreises über eine etwaige Ablösung von Westerwelle als Parteivorsitzender und Außenminister an die Presse weitergab. Bei dem Parteitag der FDP am 13. Mai 2011 kandidierte er nicht erneut und gab somit sein Amt als Parteivorsitzender auf.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Guido Westerwelle (born 27 December 1961) is a German politician, who, since 28 October 2009, has served as the Foreign Minister in the second cabinet of Chancellor Angela Merkel and was Vice Chancellor of Germany from 2009 to 2011. He is the first openly gay person to hold either of those positions. He had been the chairman of the Free Democratic Party of Germany (FDP) since May 2001, but stepped down in 2011. A lawyer by profession, he was member of the Bundestag from 1996 to 2013.

 

Political career

Westerwelle joined the FDP in 1980. He was a founding member of the Junge Liberale, the youth organization of that party, and was its chairman from 1983 to 1988. Having been a member of the Executive Board of the FDP since 1988, he first gained national prominence in 1994, when he was appointed Secretary General of the party. In 1996, Westerwelle was first elected a member of the Bundestag, filling in for Heinz Lanfermann, who had resigned from his seat after entering the Ministry of Justice. In 1998, he was re-elected to parliament. In 2001, Westerwelle succeeded Wolfgang Gerhardt as party chairman. In the federal elections of 2005, Westerwelle was his party's frontrunner. In 2006, according to an internal agreement, Westerwelle succeeded Wolfgang Gerhardt as chairman of the parliamentary group.

 

In the federal elections of 2009, Westerwelle committed his party to a coalition with Merkel's CDU/CSU, ruling out a coalition with Social Democrats and Greens, and led his party to unprecedented 14.6% share of the vote. In accordance with earlier announcements, he formed a coalition government with CDU/CSU. On 28 October, he was sworn in as Foreign Minister and Vice-Chancellor, becoming the head of the Foreign Office. In 2010 he announced he wouldn't be taking his male partner to anti-gay countries. By May 2011, his party had collapsed in several states, including Rhineland-Palatinate and Bremen where they failed to secure the 5% threshold necessary for a seat in parliament. Westerwelle then stepped down as party leader. During July 2011, Westerwelle was the President of the United Nations Security Council as he headed the German delegation to the United Nations.

 

source

17 Oktober 2012

updated: 2013-12-04

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