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Lebenslauf Günter Verheugen

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Günter Verheugen
Ein deutscher Politiker (SPD). | A German politician.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Günter Verheugen Lebenslauf

GER: 

 

Günter Verheugen (* 28. April 1944 in Bad Kreuznach) ist ein deutscher Politiker (SPD, bis 1982 FDP). Er war in der Kommission Barroso I Vizepräsident der Europäischen Kommission und als EU-Kommissar zuständig für Unternehmen und Industrie. In der Kommission unter Romano Prodi war er für die EU-Erweiterung zuständig. Nach seinem Rückzug aus der Europapolitik ist Verheugen Honorarprofessor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

 

Politischer Werdegang

Ab 1967 war Verheugen Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten in Nordrhein-Westfalen. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er 1969 Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesministerium des Innern unter Hans-Dietrich Genscher. Mit seinem Chef wechselte er 1974 in das Auswärtige Amt. Bis 1976 war er dort Leiter des Arbeitsstabs Analysen und Information. 1977 wurde er Bundesgeschäftsführer der FDP. Der Mainzer Bundesparteitag wählte ihn 1978 zum Generalsekretär.

 

Für die SPD saß er von 1983 bis 1999 im Deutschen Bundestag. Erst im Dezember 1982 war Günter Verheugen in den Unterbezirk Kulmbach der SPD aufgenommen worden, für die er bereits im März des folgenden Jahres im Wahlkreis 226 kandidierte. Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt selbst hatte sich dafür eingesetzt, dass der bisherige Kulmbacher Bundestagsabgeordnete Philip Rosenthal auf eine weitere Kandidatur zugunsten Verheugens verzichtete. Günter Verheugen errang zwischen 1983 und 1998 nie das Direktmandat in Kulmbach, sondern zog jedes Mal über die Landesliste in den Bundestag ein. Von 1983 bis 1998 war er Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, 1992 war er Vorsitzender des Sonderausschusses Europäische Union. Willy Brandt machte Günter Verheugen 1987 zum Chefredakteur der Parteizeitung Vorwärts. Neben weiteren Ämtern innerhalb und außerhalb der SPD war er von 1994 bis 1997 der für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag.

 

Unter Rudolf Scharping war er 1993 bis 1995 Bundesgeschäftsführer der SPD. Er wurde aber noch unter Rudolf Scharping abgelöst. Seit 1997 ist er Vorsitzender des Komitees für Frieden, Sicherheit und Abrüstung der Sozialistischen Internationale. Von 1998 bis zu seiner Berufung zum EU-Kommissar 1999 war er Staatsminister im Auswärtigen Amt unter Joschka Fischer. Verheugen wurde im September 1999 Mitglied der Europäischen Kommission, wo er zunächst für eine Amtszeit die Zuständigkeit für die Erweiterung innehatte.

 

Verheugen war vom 22. November 2004 bis zum 9. Februar 2010 Kommissar für Industrie und Unternehmenspolitik der Kommission Barroso I und europäischer Vorsitzender des Transatlantischen Wirtschaftsrates. Er war in diesem Zeitraum auch stellvertretender Kommissionspräsident. Im September 2007 wurde bekannt, dass Verheugen seit Dezember 2005 von der betreffenden Mitarbeiterin mit der Kompromittierung bedroht worden war. Am Tage darauf schlug Kommissionspräsident Barroso im Einvernehmen mit der deutschen Bundesregierung vor, die bisher von Verheugen wahrgenommene Zuständigkeit für den Bürokratieabbau an den CSU-Politiker Edmund Stoiber zu vergeben.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Günter Verheugen (born 28 April 1944) is a German politician who served as European Commissioner for Enlargement from 1999 to 2004 and then as European Commissioner for Enterprise and Industry from 2004 to 2010. He was also one of five vice-presidents of the 27-member Barroso Commission (Barroso I). After his retirement he is now honorary Professor at the European University Viadrina in Frankfurt (Oder).

 

Political career

He was secretary general of the FDP (liberals) from 1978 to 1982. He left the FDP with many left-liberal party members in 1982, because the FDP left the government of Chancellor Helmut Schmidt. In the same year he joined the SPD (social democrats). In 1983 he became member of the federal parliament. He was member of the committee on foreign relations from 1983 to 1998. From 1994 to 1997 he was deputy chairman of the parliamentary group of the SPD. He served as minister of state in the department of foreign affairs from 1998 to 1999. In 1999 he left parliament and became EU commissioner for Enlargement of the European Union.

 

Verheugen first served in the European Commission as European Commissioner for Enlargement in the Prodi Commission, presiding over the accession of ten new member states in 2004. He continued in the following Barroso Commission as Commissioner for Enterprise and Industry, also being promoted to one of the five vice presidents.

 

The commissioner was heavily involved in work on the REACH directive and ensuring its compatibility with the Lisbon Strategy. He sees a common patent in the Union implemented by 2012 which he sees as important as patent application for the 24 million SMEs in Europe are on average 11 times higher than in the United States.

 

source

23 Oktober 2012

updated: 2013-11-20

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