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Lebenslauf Benita Ferrero-Waldner

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Benita Ferrero-Waldner
Eine österreichische Diplomatin sowie Politikerin (ÖVP). Seit 2010 Mitglied im Aufsichtsrat der Munich Re. | An Austrian diplomat and politician.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Benita Ferrero-Waldner Lebenslauf

GER:

 

Benita Ferrero-Waldner (bis 13. Januar 1996 Benita-Maria Ferrero-Waldner, * 5. September 1948 in Salzburg) ist eine österreichische Diplomatin sowie Politikerin (ÖVP) und war von 2000 bis 2004 Österreichische Außenministerin unter Schüssel und 2004 bis 2010 Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik unter Barroso. Sie ist Präsidentin der EU-Lateinamerika-Karibik-Stiftung. Seit dem 12. Februar 2010 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Munich Re. 

 

Politischer Werdegang

1984 wechselte sie in den österreichischen Diplomatischen Dienst: Ab 1984 war sie im auswärtigen Dienst in Madrid, Dakar, Paris und stellvertretende Protokollchefin im Außenministerium. Unter UNO-Generalsekretär Boutros-Ghali bekleidete sie 1994 das Amt der Ersten Protokollchefin bei den Vereinten Nationen in New York.

 

Am 4. Mai 1995 wechselte sie für die ÖVP als Staatssekretärin ins Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten, ein Amt, das sie während der Koalitionsregierung mit der SPÖ bis Februar 2000 bekleidete. Gleichzeitig war sie in kurzen Phasen vor Regierungsbildungen Abgeordnete zum Nationalrat. Erstmals am 15. Jänner 1996, zuletzt bis zum 4. März 2003. Am 4. Februar 2000 wurde sie von Bundespräsident Thomas Klestil als Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten der Bundesregierung Schüssel I angelobt, was sie auch in dessen zweiter Regierungsperiode (2003) blieb.

 

Bei der Bundespräsidentenwahl am 25. April 2004 trat Ferrero-Waldner als Kandidatin der ÖVP an. Sie verlor die Wahl gegen Heinz Fischer (SPÖ), der auf 52,4 % der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung betrug ca. 71 %. Sie war dabei nach einem „FPÖ-Hearing” von Jörg Haider unterstützt worden.

 

Von 18. November 2004 bis 30. November 2009 war sie europäische Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik in der EU-Kommission Barroso. Das Amt der Außenministerin gab sie am 20. Oktober 2004 an Ursula Plassnik (ÖVP) ab. Ab 1. Dezember 2009 hat sie als Nachfolgerin von Catherine Ashton in der Übergangszeit bis zum Amtsantritt der Kommission Barroso II das Amt als Kommissarin für Handel bis 9. Februar 2010 übernommen und behielt von ihrem bisherigen Ressort die Europäische Nachbarschaftspolitik.

 

quelle 

 

 

ENG:

 

Benita Ferrero-Waldner (born 5 September 1948) is an Austrian diplomat and politician, and a member of the conservative Austrian People's Party (ÖVP). Ferrero-Waldner served as the Foreign Minister of Austria 2000–2004 and was the candidate of the Austrian People's Party in the Austrian presidential election, 2004, which she narrowly lost with 47.6% of the votes. She served as the European Commissioner for External Relations and European Neighbourhood Policy from 2004 to 2009, and as the European Commissioner for Trade and European Neighbourhood Policy from 2009 to 2010.

 

Political career

Only in 1984 did she enter the diplomatic service. One of her most influential positions was Chef de protocole for Secretary General Boutros-Ghali at the UN in New York City. From 1995 until 2000 she served as Under-Secretary of State in two governments led by Social Democrats Franz Vranitzky and Viktor Klima. When Wolfgang Schüssel became Chancellor of Austria early in 2000 he made Ferrero-Waldner his Minister for Foreign Affairs, a position she held until October 2004, when she was succeeded by Ursula Plassnik.

 

In January 2004 it was announced that Ferrero-Waldner would run for Federal President to succeed Thomas Klestil in July 2004. Her candidature was supported by the Austrian People's Party; her only opponent was Heinz Fischer. However, she lost the election on 25 April. In late July 2004 Ferrero-Waldner was nominated the successor of Franz Fischler as Austria's European Commissioner. She took office on 22 November. Her portfolio was Foreign Affairs and European Neighbourhood Policy.

 

As the EU's External Affairs Commissioner, Ms. Ferrero-Waldner is credited with being the key diplomat in the 24 July 2007 release of 5 Bulgarian nurses and a Palestinian doctor imprisoned by Libya. They had been held more than 8 years on charges of purposefully infecting children with HIV, and have continued to profess their innocence. The commissioner made many trips to Libya and met with the prisoners regularly. She also worked to improve conditions for children infected with HIV/Aids.

 

In September 2009 she ran for the post of UNESCO Director-General but lost to the Bulgarian candidate Irina Bokova. In 2010, she became a member of the Supervisory Board of Munich Re.

 

source

28 September 2012

updated: 2013-11-21

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