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Lebenslauf Barbara Rosenkranz

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Barbara Rosenkranz Barbara Rosenkranz
Barbara Rosenkranz
Eine österreichische Politikerin (FPÖ). | An Austrian politician of the Freedom Party of Austria.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Barbara Rosenkranz Lebenslauf

GER:

 

Barbara Rosenkranz (geb. Schörghofer; * 20. Juni 1958 in Salzburg) ist eine österreichische Politikerin (FPÖ) und war Landesrätin für Baurecht und Tierschutz in Niederösterreich. Nach der Landtagswahl vom 3. März 2013 war sie vorübergehend designierte Klubobfrau der FPÖ im niederösterreichischen Landtag. Rosenkranz war auch Kandidatin der FPÖ für die Bundespräsidentenwahl 2010.

 

Politische Laufbahn

Ihre politische Karriere begann Rosenkranz im Jahr 1993 als Abgeordnete im niederösterreichischen Landtag, dem sie zunächst bis 2002 angehörte. Vom Jahr 2000 an stand sie dem FPÖ-Klub Niederösterreich als Klubobfrau vor. Am 20. Dezember 2002 wechselte Rosenkranz vom Landtag in den Nationalrat, wo sie die FPÖ in den Ausschüssen Familie, Gesundheit, Innere Angelegenheiten und Unterricht vertrat. Bei den niederösterreichischen Landtagswahl 2008 trat Rosenkranz als Spitzenkandidatin an – die Partei konnte ihren Stimmenanteil bei dieser Wahl mehr als verdoppeln. Sie schied in der Folge am 9. April aus dem Nationalrat aus und wurde am 10. April 2008 zur Landesrätin für Baurecht und Tierschutz der niederösterreichischen Landesregierung gewählt.

 

Rosenkranz übt(e) verschiedene Funktionen in der FPÖ aus. Sie war bereits 1996 Landesparteiobmann-Stellvertreterin der FPÖ Niederösterreich, 1998 wurde sie zusätzlich zu dieser Funktion Landesparteisekretärin für ein Jahr. Seit 2003 ist sie Landesparteiobfrau, seit April 2005 auch stellvertretende FPÖ-Bundesobfrau.

 

Bis 2006 war sie neben Reinhard Eugen Bösch eine von zwei freiheitlichen Abgeordneten im Parlament, die nach der Abspaltung des BZÖ unter Jörg Haider die neue Gruppierung offen ablehnte, ihr Stimmverhalten nicht dem der Mitglieder des neuformierten Freiheitlichen Parlamentsklubs anpasste und bei der FPÖ verblieb. Infolge der Nationalratswahl 2006 zog sie erneut für die FPÖ in den Nationalrat.

 

Am 2. März 2010 wurde Barbara Rosenkranz seitens der FPÖ offiziell als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl präsentiert. Unterstützt wurde sie dabei in einzelnen Artikeln der Kronen Zeitung, wobei der Herausgeber Hans Dichand unter seinem Pseudonym Cato erst offen für sie Partei ergriff, dies aber am darauffolgenden Tag deutlich relativierte. Rosenkranz erhielt 15,2 % Stimmen bei dieser Wahl; Amtsinhaber Heinz Fischer wurde mit 79,3 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 Prozent für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.

 

Nach der Landtagswahl in Niederösterreich am 3. März 2013, zu der sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei antrat und bei der die FPÖ 2,26 Prozentpunkte verlor (10,47 % => 8,21 %), trat sie nach mehrmonatigen parteiinternen Diskussionen im Juni 2013 als Landesparteiobfrau zurück. Ihr Nachfolger wurde Walter Rosenkranz (mit dem sie nicht verwandt oder verschwägert ist).

 

quelle

 

 

ENG:

 

Barbara Rosenkranz (née Schörghofer; born 20 July 1958 in Salzburg) is an Austrian politician for the Freedom Party of Austria (FPÖ), currently serving as the Minister of Building Law and Animal Protection of the State of Lower Austria (since 2008). She was a member of the Parliament of Austria, the National Council, from 2002 to 2008, where she served as Chair of the Committee for Health Affairs. Rosenkranz was the Freedom Party candidate for the Austrian presidential election in 2010. Rosenkranz received 15.62% of the vote, coming second after incumbent Heinz Fischer.

 

Political career

  • Member of parliament and state minister

She was elected to the Parliament of Lower Austria in 1993, and chaired her party group from 2000 onwards. In 2002, she was elected to the National Council of Austria, where she served on the committees for family, health, interior and education affairs, and chaired the committee on health affairs. She was her party's top candidate in Lower Austria in the 2008 election. The election was a major success for her party, which more than doubled their representation in the parliament. She resigned as member of the National Council on 9 April 2008, and the following day she was appointed to the cabinet of the state as Minister of Building Law and Animal Protection.

 

  • Party offices

Barbara Rosenkranz was elected deputy chair of her party in the state of Lower Austria in 1996. She was additionally secretary general of the state party 1998-1999, and in 2003, she was elected chair of the state party. Since 2005, she has also been deputy chair of the Freedom Party at the federal level.

 

  • Candidate for President of Austria

Barbara Rosenkranz was the candidate of the Freedom Party for the Austrian presidential election, 2010. Her candidacy was officially presented by the Freedom Party on 2 March 2010. The Kronen Zeitung, the largest newspaper of Austria, supported her candidacy in articles written by its publisher Hans Dichand. The conservative party, the Austrian People's Party, didn't nominate a candidate (their last presidential candidate was Benita Ferrero-Waldner in 2004, who narrowly lost to Heinz Fischer), but refused to endorse any of the two major candidates, incumbent social democrat Heinz Fischer and Barbara Rosenkranz. Rosenkranz received 15.6% of the vote, coming second after Fischer. A third candicate, Rudolf Gehring of the small Christian Party, polled 6%. The voter turnout was only 49.2%, however (compared to 70.8% in 2004, and the lowest in modern history).

 

source

18 September.2012

updated: 2014-01-03

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