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Lebenslauf Angela Merkel

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Angela Merkel
Die aktuelle deutsche Bundeskanzlerin. | A German politician, the Chancellor of Germany since 2005, and the leader of the CDU since 2000.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Angela Merkel Lebenslauf

GER:

 

Angela Dorothea Merkel (*17. Juli 1954 in Hamburg als Angela Dorothea Kasner) ist eine deutsche Politikerin. Bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 errang sie erstmals ein Bundestagsmandat; in allen darauffolgenden sechs Bundestagswahlen wurde sie in ihrem Wahlkreis direkt gewählt. Von 1991 bis 1994 war Merkel Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl IV und von 1994 bis 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl V. Von 1998 bis 2000 amtierte sie als Generalsekretärin der CDU. Seit dem 10. April 2000 ist sie Bundesvorsitzende der CDU und seit dem 22. November 2005 deutsche Bundeskanzlerin.

 

Politische Karriere

Die erste freie Volkskammerwahl am 18. März 1990 endete für Merkels Demokratischen Aufbruch (DA) mit einem 0,9-Prozent-Desaster. Im Einklang mit der Koalitionsarithmetik, die bei der Verteilung weiterer Posten zu beachten war, wurde Merkel in der ersten und gleichzeitig letzten frei gewählten Regierung der DDR stellvertretende Regierungssprecherin. Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 erhielt Merkel die Planstelle einer Ministerialrätin (A 16) im Bundespresse- und Informationsamt (BPA). Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 gewann Merkel ihren neuen Wahlkreis mit 48,5 Prozent der abgegebenen Erststimmen. Mit der konstituierenden Sitzung am 20. Dezember 1990 wurde sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Merkel erhielt ein kleines Restministerium mit wenig Kompetenzen. Sie wurde am 18. Januar 1991 als Ministerin vereidigt. Als parlamentarischen Staatssekretär wählte sie Peter Hintze. Als beamteter Staatssekretär folgte später noch Willi Hausmann.

 

Im Dezember 1991 wurde sie auf dem CDU-Bundesparteitag in Dresden zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden und damit in das Amt gewählt, das vor ihr Lothar de Maizière innegehabt hatte. Von 1992 bis 1993 saß sie darüber hinaus dem Evangelischen Arbeitskreis (EAK) der Unionsparteien vor. Merkel erreichte bei der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 in ihrem Wahlkreis 48,6 Prozent der Erststimmen und wurde im Kabinett Kohl überraschend Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Vereidigung Merkels am 17. November 1994 und der Wechsel Töpfers an die Spitze des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau kann parteipolitisch als Töpfers Entmachtung betrachtet werden. Merkel entließ drei Monate nach Amtsantritt Töpfers langjährigen beamteten Staatssekretär Clemens Stroetmann und ersetzte ihn durch Erhard Jauck.

 

Die Bundestagswahl am 27. September 1998 endete für die Union und ihren Kanzlerkandidaten Kohl mit einem Debakel. Merkels Erststimmenanteil sank um 11 Prozentpunkte auf 37,3 Prozent. Auf dem CDU-Bundesparteitag in Bonn am 7. November 1998 wurde Schäuble jetzt zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Auf seinen Vorschlag wurde Merkel Generalsekretärin der CDU.

 

Am 10. April 2000 wurde Angela Merkel auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen mit 897 von 935 gültigen Stimmen zur neuen CDU-Bundesvorsitzenden gewählt. Bei der ersten Wiederwahl am 11. November 2002 auf dem CDU-Bundesparteitag in Hannover wurde Merkel mit 93,6 Prozent der Stimmen wiedergewählt, 2004 in Düsseldorf erreichte sie später 88,4 Prozent, 2006 in Dresden 93,06 Prozent und 2008 in Stuttgart 94,83 Prozent. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichte Merkel bei ihrer sechsten Wiederwahl Anfang Dezember 2012 auf dem CDU-Bundesparteitag in Hannover, wo sie 97,94 Prozent der Stimmern erhielt.

 

Am 22. November 2005 wurde Angela Merkel mit 397 der 611 gültigen Stimmen (Gegenstimmen: 202; Enthaltungen: 12) der Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dies waren 51 Stimmen weniger, als die Koalitionsparteien Mandate besaßen. Nach sieben männlichen Amtsvorgängern ist Angela Merkel die erste Frau im Amt des deutschen Bundeskanzlers, die erste Bundeskanzlerin.

 

Am 27. September 2009 fand die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag statt. Merkel selbst siegte im Wahlkreis 15 (Stralsund – Nordvorpommern – Rügen) mit 49,3 Prozent der Erststimmen und erreichte damit einen Zuwachs von 8 Prozentpunkten gegenüber der vorangegangenen Bundestagswahl. Nachdem sich die Koalitionsparteien auf einen Koalitionsvertrag geeinigt und ihn unterzeichnet hatten, wurde Angela Merkel am 28. Oktober 2009 mit 323 von insgesamt 612 abgegebenen Stimmen erneut zur Bundeskanzlerin gewählt.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Angela Dorothea Merkel (née Kasner, born 17 July 1954) is a German politician and former research scientist who has been the Chancellor of Germany since 2005, and the leader of the Christian Democratic Union (CDU) since 2000. She is the first woman to hold either office.

 

Having initially trained as a physical chemist, Merkel entered politics in the wake of the Revolutions of 1989, briefly serving as the deputy spokesperson for the East German Government. Following reunification in 1990, she was elected to the Bundestag for Stralsund-Nordvorpommern-Rügen in the state of Mecklenburg-Vorpommern, a seat she has held since. She was later appointed as the Federal Minister for Women and Youth in 1991 under Chancellor Helmut Kohl, being promoted to become Federal Minister for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety in 1994. After the CDU/CSU coalition was defeated in 1998, she was elected Secretary-General of the CDU, before being elected the party's first ever female Leader in 2000.

 

Following the 2005 federal election, she was appointed Germany's first female Chancellor at the head of a grand coalition consisting of her own CDU party, its Bavarian sister party, the Christian Social Union (CSU), and the Social Democratic Party of Germany (SPD). In the 2009 federal election, the CDU obtained the largest share of the vote, and Merkel was able to form a coalition government with the support of the CSU, and the Free Democratic Party (FDP). At the 2013 federal election, Merkel led the CDU/CSU to a landslide victory with 41.5% of the vote; talks are currently ongoing on coalition agreements after the FDP lost all of its representation in the Bundestag.

 

In 2007, Merkel was President of the European Council and chaired the G8, the second woman (after Margaret Thatcher) to do so. She played a central role in the negotiation of the Treaty of Lisbon and the Berlin Declaration. One of her priorities was also to strengthen transatlantic economic relations by signing the agreement for the Transatlantic Economic Council on 30 April 2007. Merkel is seen as playing a crucial role in managing the financial crisis at the European and international level, and has been referred to as "the decider." In domestic policy, health care reform and problems concerning future energy development have been major issues of her tenure.

 

Angela Merkel has been described as the de facto leader of the European Union, and was ranked as the world's second most powerful person by Forbes magazine in 2012, the highest ranking ever achieved by a woman, and is now ranked 5th.

 

source

16 Oktober 2012

updated: 2013-11-19

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