Politiker und Wahlen, Wählen Sie frei, Äußern Sie aktiv Ihr demokratisches Recht, Online-Referendum

Angela Merkel

> Germany > Politiker > Christlich Demokratische Union Deutschlands > Angela Merkel
Angela Merkel Angela Merkel
Angela Merkel
Eine deutsche Politikerin (CDU) - Bundeskanzlerin der Bundes- Republik Deutschland. / The Chancellor of Germany.
Bundeskanzler
email
email
email

KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Angela Merkel Lebenslauf

GER: Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner; * 17. Juli 1954 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin. Seit dem 22. November 2005 ist sie deutsche Bundeskanzlerin und seit April 2000 Bundesvorsitzende der CDU.

Von 1990 bis 1994 war Merkel Bundesministerin für Frauen und Jugend und von 1994 bis 1998 als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl. Von 1998 bis 2000 amtierte sie als Generalsekretärin der CDU.

Laut Forbesliste 2008 ist Merkel die mächtigste Frau der Welt.



Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg als erstes Kind von Horst Kasner und Herlind, geb. Jentsch geboren. Horst Kasner hatte zunächst in Heidelberg und anschließend in Hamburg Theologie studiert, seine Frau war Lehrerin für Latein und Englisch. Am 7. Juli 1957 wurde Angelas Bruder Marcus Kasner geboren, am 19. August 1964 ihre Schwester Irene.

 

1961 wurde Angela Kasner an der Polytechnischen Oberschule (POS) in Templin eingeschult. Als Schulkind und Jugendliche wird sie von Lehrern und Mitschülern als eher unauffällig, jedoch sozial gut integriert beschrieben. Auffallend waren ihre herausragenden schulischen Leistungen, insbesondere in Russisch und Mathematik. Angela Kasner nahm nicht an der Jugendweihe ihres Jahrgangs teil, stattdessen wurde sie am 3. Mai 1970 in der St.-Maria-Magdalenen-Kirche in Templin konfirmiert. Sie legte 1973 ihr Abitur an der Erweiterten Oberschule (EOS) in Templin ab.

 

Angela Kasner hatte sich bereits während ihrer Schulzeit für das Studium der Physik an der damaligen Karl-Marx-Universität entschieden und zog 1973 nach Leipzig. Während ihres Physikstudiums in Leipzig lernte Angela Kasner 1974 bei einem Jugendaustausch mit Physikstudenten in Moskau und Leningrad ihren ersten Mann, den aus dem Vogtland stammenden Physikstudenten Ulrich Merkel, Kenin. Am 3. September 1977 wurden die beiden kirchlich in Templin getraut. Angela Merkel hat das Studium an der Uni im Juni 1978 geendet.

 

Im Jahre 1978 ging Angela Merkel mit ihrem Mann nach Ost-Berlin. Hier nahm die Diplom-Physikerin eine Stelle am Zentralinstitut für Physikalische Chemie (ZIPC) der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Adlershof an. Angela Merkel trennte sich 1981 von ihrem Mann Ulrich Merkel. Die kinderlose Ehe wurde 1982 in Ost-Berlin geschieden. An der Akademie lernte sie 1984 den Chemiker Joachim Sauer kennen, ihren jetzigen Ehemann, den sie 1998 heiratete. Am 8. Januar 1986 reichte Angela Merkel schließlich ihre Dissertation ein.

 

Während der Wende in der DDR begann Merkel beim neu gegründeten Demokratischen Aufbruch (DA) zu arbeiten. Die politische Ausrichtung des Demokratischen Aufbruchs war in seiner Anfangszeit noch starken Veränderungen unterworfen. Zunächst wurde dem DA wie auch den anderen Gruppen der Bürgerbewegungen (Neues Forum, Demokratie Jetzt) eine prinzipiell linke Ausrichtung nachgesagt, bald jedoch wurde eine grundsätzlich ablehnende Haltung zum Sozialismus deutlich.

Im Mai 1990 wurde Angela Merkel stellvertretende Regierungssprecherin der ersten und gleichzeitig letzten frei gewählten Regierung der DDR. Angela Merkel begleitete als stellvertretende Regierungssprecherin Delegationen um Lothar de Maizière auf Auslandsreisen und war auch beim Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrages am 12. September 1990 in Moskau anwesend.

Am 4. August 1990 votierte auf einem Sonderparteitag des DA eine Mehrheit für einen Beitritt zur westdeutschen CDU – nach vorhergehender Fusion mit der Ost-CDU. Mit dem 3. Oktober 1990, dem Datum der Wiedervereinigung, endete Angela Merkels Tätigkeit als stellvertretende Regierungssprecherin der DDR. Merkel bekam die Planstelle einer Ministerialrätin im Bundespresse- und Informationsamt (BPA).

Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 gewann Angela Merkel ihren neuen Wahlkreis mit 48,5 Prozent der abgegebenen Erststimmen. Mit der konstituierenden Sitzung am 20. Dezember 1990 wurde sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Angela Merkel wurde am 18. Januar 1991 als Ministerin für Frauen und Jugend vereidigt. Im Dezember 1991 wurde sie schließlich auf dem CDU-Bundesparteitag in Dresden zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Sie wurde im Juni 1993 CDU-Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 wurde Angela Merkel überraschend zur Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl.

Am 10. April 2000 wurde Angela Merkel auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen zur neuen CDU-Bundesvorsitzenden gewählt.

Unmittelbar nach der verlorenen Bundestagswahl (22. September 2002) beanspruchte Angela Merkel den CDU/CSU-Fraktionsvorsitz im Bundestag, das bisherige Amt von Friedrich Merz. Sie wollte der Regierung Schröder im Parlament als Oppositionsführerin gegenübertreten. Am 11. und 12. November 2002 wurde Angela Merkel als Vorsitzende wiedergewählt

Am 22. November 2005 wurde Angela Merkel der Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nach sieben männlichen Amtsvorgängern ist Angela Merkel die erste Frau im Amt des deutschen Bundeskanzlers, die erste „Bundeskanzlerin“.

 

Quelle: WIKI


 

ENG: Angela Dorothea Merkel (born Angela Dorothea Kasner, 17 July 1954, in Hamburg, West Germany) is the current Chancellor of Germany. Merkel, elected to the German Parliament from Mecklenburg-Vorpommern, has been the chairwoman of the Christian Democratic Union (CDU) since 10 April 2000, and Chairwoman of the CDU-CSU parliamentary party group from 2002 to 2005. She leads a Grand coalition with the Christian Social Union (CSU), its Bavarian sister party, and the Social Democratic Party of Germany (SPD), formed after the 2005 federal election on 22 November 2005.

In 2007, Merkel was also President of the European Council and chair of the G8. She played a central role in the negotiation of the Treaty of Lisbon and the Berlin Declaration. In domestic policy, health care reform and problems concerning future energy development have thus far been the major issues of her tenure.

Merkel is the first female Chancellor of Germany. From 2006 to 2008, Forbes Magazine has named her the most powerful woman in the world. In 2007 she became the second woman to chair the G8, after Margaret Thatcher.

Chancellor Merkel is a member of the Council of Women World Leaders, an International network of current and former women presidents and prime ministers whose mission is to mobilize the highest-level women leaders globally for collective action on issues of critical importance to women and equitable development.

In 2008 Merkel received the Charlemagne Prize "for her work to reform the European Union". The prize was presented by Nicolas Sarkozy.

 

Source: WIKI

13. August 2009

11.04.2011

icon Angela Merkel
icon Angela Merkel
icon Angela Merkel
icon Angela Merkel
icon Angela Merkel
icon Angela Merkel

ElectionsMeter ist nicht verantwortlich für den Inhalt des Arguments. Bitte wenden Sie sich immer an den Autor des Textes. Jeder Text, der in ElectionsMeter veröffentlicht wird, sollte den Namen des Autors und den Verweis auf die ursprüngliche Quelle beinhalten. Die Nutzer sollten das Gesetz über den Schutz des Urheberrechts berücksichtigen. Bitte lesen Sie sorgfältig die Nutzungsbedingungen der Website. Wenn der Text einen Fehler oder falsche Informationen enthält und Sie das Profil korrigieren wollen, oder Sie das Profil verwalten möchten, wenden Sie sich bitte an uns. kontaktieren Sie uns..

 
load menu