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Lebenslauf Andreas Mölzer

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Andreas Mölzer
Ein österreichischer Publizist und Abgeordneter zum EU-Parlament. | An Austrian politician and journalist, MEP for the Freedom Party of Austria (FPÖ).
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Andreas Mölzer Lebenslauf

GER:

 

Andreas Mölzer (* 2. Dezember 1952 in Leoben) ist ein österreichischer Publizist und Abgeordneter zum Europäischen Parlament. Er wird dem deutschnationalen Flügel der FPÖ zugerechnet. Mölzer gilt als führender Ideologe der FPÖ. Er bezeichnet sich selbst als „nationalliberalen Kulturdeutschen“. Er war Spitzenkandidat seiner Partei bei der Europawahl in Österreich 2009.

 

Politischer Werdegang

Von 1991 bis 1993 bekleidete Mölzer als vom Kärntner Landtag entsandtes Mitglied im Bundesrat (Österreich) erstmals ein politisches Amt. Mitte der 1990er Jahre kam es zum Bruch mit Haider. Im Jahr 2005, wenige Tage vor der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ, wurde Mölzer aus der Kärntner FPÖ ausgeschlossen. Mangels Zuständigkeit musste die Abstimmung aber im Bundesparteivorstand der FPÖ wiederholt werden, in dem die FPÖ-Chefin Ursula Haubner für ihr Anliegen jedoch nicht die ausreichende Mehrheit fand. Mölzer hatte in den Wochen zuvor die Regierungsarbeit der FPÖ und die FPÖ-Führung durch Haiders Schwester Ursula Haubner in seiner Zeitschrift Zur Zeit heftig kritisiert. Der gescheiterte Ausschluss Mölzers gilt als Initialzündung für die Gründung des BZÖ durch Jörg Haider.

 

Am 13. Juni 2004 bekam Mölzer bei der EU-Parlamentswahl fast 22.000 Vorzugsstimmen und übernahm damit das Abgeordnetenmandat des von der FPÖ aufgestellten Listenführers Hans Kronberger. Im Jänner 2005 enthielt sich Mölzer bei der Abstimmung über die Entschließung des Europäischen Parlaments zum Gedenken an den Holocaust sowie zu Antisemitismus und Rassismus der Stimme. Andreas Mölzer gehörte bis 2007 keiner Fraktion an, war aber immer bemüht ein Netzwerk von, nach ihrer Eigendefinition, „patriotisch gesinnten“ Abgeordneten im Europäischen Parlament aufzubauen.  

 

In der 6. Wahlperiode des Europäischen Parlaments von 2004 bis 2009 war Andreas Mölzer Mitglied des Ausschuss für konstitutionelle Fragen (AFCO), sowie Stellvertreter im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT). Außerdem gehörte er der gemeinschaftlich-parlamentarischen Delegation EU-Türkei an. In der 7. Wahlperiode von 2009 bis 2014 ist Mölzer Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Parlaments, sowie Stellvertreter des Ausschusses für konstitutionelle Fragen (AFCO). Er gehört zudem der EU-Ukraine Delegation an.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Andreas Mölzer (born 2 December 1952 in Leoben, Styria) is an Austrian politician and Member of the European Parliament for the Freedom Party of Austria.

 

Early life

Andreas Mölzer is of Styrian origin and attended grammar school in Knittelfeld. After serving in the Austrian Army, he studied Law, History and Sociology at the Graz University. He became a member of a Student Corps. From 1979 to 1981 he was assistant at law departments. He left university in 1982 without graduating and became editor-in-chief of the Kärntner Nachrichten newspaper. From 1991 until 1994 he was an elected member of the Bundesrat and president of the Freedom Party's Academy. Andreas Mölzer is married and has six children. He lives in Carinthia.

 

Political career

From 1999 until 2002, Mölzer was cultural advisor of Jörg Haider, governor of Carinthia. In 2004, Mölzer was elected as only MEP for the Freedom Party. In 2005, he was expelled from the Freedom Party for being a harsh critic of Jörg Haider and his faction, but was readmitted after Heinz-Christian Strache took over the party.

 

Mölzer is a leading figure of the pan-German wing of the Freedom Party. He defines himself as a "cultural German" and often publishes articles in the Junge Freiheit. In the European Parliament, Mölzer is known for trying to create a network of right-wing-MEPs, including the French Front National, the Italian Fiamma Tricolore and others. The formation of the Identity, Tradition, Sovereignty group was an effect of his efforts. he was Deputy Leader of the group. He sat on its Committee on Constitutional Affairs, and was a substitute for the Committee on Culture and Education and a member of the Delegation to the EU-Turkey Joint Parliamentary Committee.

 

source

29 September 2012

updated: 2013-11-21

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