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Lebenslauf Alfred Dregger

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Alfred Dregger Alfred Dregger
Alfred Dregger
War ein deutscher Politiker der CDU. | Was a German politician. Died in 2002.
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KANDIDATENBESCHREIBUNG: 

Alfred Dregger Lebenslauf

GER:

 

Alfred Dregger (* 10. Dezember 1920 in Münster; † 29. Juni 2002 in Fulda) war ein deutscher Politiker der CDU. Er war von 1956 bis 1970 Oberbürgermeister von Fulda und von 1982 bis 1991 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 

Politische Karriere

  • Partei

Dregger war Mitglied der CDU und von 1967 bis 1982 der Landesvorsitzende der CDU Hessen. Als solcher war er insgesamt viermal Spitzenkandidat seiner Partei. Es gelang ihm, den Stimmenanteil der CDU, der bei Amtsantritt 1967 nur 26,4 % betragen hatte, in wenigen Jahren auf 47,5 % (1974) zu steigern. Dennoch gelang es der CDU unter seinem Vorsitz weder gegen Albert Osswald (1970 und 1974) noch gegen Holger Börner (1978 und 1982) eine Regierungsmehrheit zu erlangen. 1969 wurde er außerdem Mitglied im Bundesvorstand und war von 1977 bis 1983 Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU. Dregger war prominenter Vertreter des nationalkonservativen Flügels der CDU. Nach einem Antrag der Jungen Union und Beschluss des Landesparteitages im Jahre 2007 trägt die Landesgeschäftsstelle der hessischen CDU in Wiesbaden seit dem 20. August 2010 den Namen Alfred-Dregger-Haus.

 

  • Abgeordneter

Von 1962 bis 1972 war er Mitglied des Hessischen Landtages. Von 1972 bis 1998 war Alfred Dregger Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier wurde er sofort Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1976 wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden und nach der Wende in Bonn im Oktober 1982 als Nachfolger des zum Bundeskanzler gewählten bisherigen Amtsinhabers Helmut Kohl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Dieses Amt behielt er bis zum November 1991. Sein Nachfolger wurde der bisherige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Alfred Dregger war bei der Bundestagswahl 1972 noch über die Landesliste Hessen und danach stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Fulda in den Deutschen Bundestag eingezogen. Zuletzt erreichte er bei der Bundestagswahl 1994 55,1 % der abgegebenen Erststimmen. Sein Büroleiter Günter Reichert wurde von 1992-1998 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Obwohl gesundheitlich schon sehr geschwächt, wollte Dregger 1998 noch einmal in den Bundestag einziehen, um als Alterspräsident die erste Sitzung zu eröffnen. Erst nach monatelangen innerparteilichen Querelen zog er seine Kandidatur zurück. Sein Nachfolger als Wahlkreisabgeordneter wurde Martin Hohmann.

 

  • Öffentliche Ämter

Von 1956 bis 1970 war Dregger Oberbürgermeister von Fulda. 1970 wurde er Ehrenbürger der Stadt Fulda.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Alfred Dregger (10 December 1920, Münster – 29 June 2002, Fulda) was a German politician and a leader of the Christian Democratic Union (CDU).

 

Dregger was born in Münster. After graduating from a school in Werl, he entered the German Wehrmacht in 1939. He was wounded four times and served until the end of the war, when he commanded a battalion on the Eastern Front at the rank of Captain. In 1946 he began studying law and government at the Universities of Marburg and Tübingen, earning his doctorate in 1950.

 

Dregger served from 1956 to 1970 as Oberbürgermeister or mayor of Fulda; when first elected, he was the youngest mayor in West Germany. He also served from 1962 to 1972 as a member of the Landtag of Hesse. He was for a time leader of the CDU in that body, and in 1967 became state party chairman, an office which he held until 1982. In 1969 he was also elected as a member of the national board of the party. From 1972 to 1998 he was a representative in the German Bundestag; from 1982 to 1991 he was Chairman of the CDU/CSU group there.

 

Dregger was known as a staunch conservative and was a prominent member of the so-called Stahlhelm-Fraktion, a National-Conservative wing of the CDU. In the 1970s he was an outspoken proponent of outlawing the German Communist Party. He was responsible for the slogan "Freiheit statt Sozialismus" (Freedom instead of Socialism) with which the CDU had great success in the 1976 elections. In his eulogy, CDU/CSU parliamentary group leader Friedrich Merz said of him, "Few have so clearly and categorically opposed the Left for decades". He called for Germany to "come out of Hitler's shadow". He resisted criticism of the Wehrmacht, strongly opposing a travelling exhibition called Die Verbrechen der Wehrmacht 1941 - 1944 (The Crimes of the Wehrmacht, 1941–1944) and writing to US Senators that if they discouraged Ronald Reagan from his presidential visit to the Bitburg military cemetery, he would "consider this to be an insult to my brother and my comrades who were killed in action". He saw himself as a defender of Germany and the last representative of the war generation in the Bundestag.

 

Alfred Dregger was married and had two sons; his oldest son was killed in an accident in 1972.

 

source

16 Oktober 2012

updated: 2013-12-20

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