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Ulrike Lunacek

Lunacek: „FPÖ kann nur gewinnen“

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Grüne Spitzenkandidatin erwartet bei den EU-Wahlen eine Schlammschlacht mit Untergriffen

Ulrike Lunacek, einundfünfzig Jahre alt, Radfahrerin, trägt Kurzhaarschnitt: Sozusagen eine Vorzeige-Grüne. Nach zehn Jahren als Abgeordnete im österreichischen Nationalrat, will Lunacek als grüne Spitzenfrau ins Europäische Parlament einziehen. Ihr Ziel: Europa solle sozial und ökologisch werden. Ulrike Lunacek hat nicht nur parteiintern mit Nebenbuhlern zu kämpfen, sondern auch mit starkem Gegenwind von Rechts.

CHiLLi: Warum grün wählen und nicht freiheitlich?
Ulrike Lunacek: Weil jede Stimme für die Freiheitliche Partei eine verlorene Stimme ist. Weil die FPÖ keiner Fraktion des Europäischen Parlaments angehört.

CHiLLi: Warum grün wählen und nicht freiheitlich?
Ulrike Lunacek: Weil jede Stimme für die Freiheitliche Partei eine verlorene Stimme ist. Weil die FPÖ keiner Fraktion des Europäischen Parlaments angehört.

CHiLLi: Die „Kronen Zeitung“ fürchtet durch den Vertrag von Lissabon die Einführung der Todesstrafe und den Zwang, dass Österreich sein Trinkwasser mit allen anderen EU-Staaten teilen muss? Stimmt das?
Ulrike Lunacek: Nein, das ist völliger Schwachsinn. Das stimmt einfach nicht. Dass die „Kronen Zeitung“ nicht immer alles gemäß der Wahrheit schreibt, wissen wir. Die „Kronen Zeitung“ hat leider eine Einstellung die nicht dazu beiträgt, dass gemeinsame Europa verständlicher zu machen. Daran sind aber auch andere schuld.

CHiLLi: Die FPÖ spielt mit dem Gedanken aus der EU austreten zu wollen. Gleichzeitig lehnt sie den Lissabon-Vertrag ab, der es formal erst möglich macht aus der EU auszutreten. Ein Widerspruch?
Ulrike Lunacek: Das habe ich H. C. Strache und der FPÖ im Parlament schon des Öfteren vorgehalten. Aus der Haltung der FPÖ gegenüber der EU muss man davon ausgehen, dass sie einen Austritt anstreben. Dann müssen sie aber auch für den Lissabon-Vertr. g sein. Derzeit ist ein Austritt aus der EU nicht möglich.

 

Österreich – 07.04.2009

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9.4.09


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