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Heide Schmidt

Heide Schmidt: Nach erfolgreicher Massenveranstaltung

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Liberale kandidieren bei Wahl in Wien! (Offensichtlich Satire)

 

Wien – Völlig euphorisiert von der erfolgreichsten Massenveranstaltung des Liberalen Forums in den letzten 10 Jahre, kündigte das LIF an bei den Landtagswahlen in Wien im nächsten Jahr antreten zu wollen. Insgesamt 4 (in Worten: vier) Interessenten fanden sich zu einer Informationsveranstaltung der liberalen Partei im Palmenhaus in Wien ein. „Im Vergleich zu unserer letzten Veranstaltung ist das eine Steigerung um 200 Prozent, und dabei haben wir Heide Schmidt noch gar nicht mitgezählt“, erzählt Dr. Angelika Mlinar, die Bundesprecherin der Liberalen. „Wenn wir diese Steigerungsraten bis zum Wahltermin halten können, werden wir in den Landtag einziehen.“

Um das Momentum für die Partei aufrecht zu erhalten, wird auch überlegt, ob Heide Schmidt nicht doch noch einmal für das Amt der Bundespräsidentin kandidieren. „Nachdem meine damaligen härtesten Konkurrenten im Jahr 1998, Gertraud Knoll und Richard Lugner, wohl nicht mehr kandidieren halte ich meine Chancen für gut“, meint Schmidt. „Ich habe ja letzte Woche ein vertrauliches Gespräch mit Erwin Pröll gehabt und er hat ja auch gleich eingesehen, dass sein Antreten angesichts meiner Kandidatur völlig sinnlos wäre. Kaum hat er von meiner Kandidatur erfahren hat er ja zurückgezogen.“ Seine vorgeschobenen Argumente seien leicht durchschaubar. „Von wegen er möchte sein Bundesland nicht im Stich lassen. Er traut sich nicht gegen mich anzutreten“, ergänzte Schmidt.

Bei der LIF-Veranstaltung im Palmenhaus diskutierten die insgesamt zehn Teilnehmer (fünf LIF-Funktionäre, vier Interessenten und Heide Schmidt) mehr als sieben Stunden über ein neues Programm für das Liberale Forum in Wien. „Wir haben dann die ideale Plattform für den Wahlkampf in Wien gefunden“, zeigte sich Milnar überzeugt. „Ja ich kokettiere sogar damit unser neues Programm als sehr populistisch und daher massenkompatibel zu bezeichnen.“ Unter anderem fordert das Liberale Forum die kirchliche und standesamtliche Trauung für gleichgeschlechtliche Paare, das Adoptionsrecht für solche Paare, eine Mindestsicherung von 4.500.- Euro pro Nase und den Ersatz aller Kruzifixe in Schulen durch Halbmonde und Dianetic Symbole von Scientology.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen mutigen Ansagen auch von den Medien endlich ernst genommen und unseren Platz finden werden“, meint auch Dr. Christian Allesch, Themenkoordinator für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Liberalen Forum. „Mir haben z.B. wichtige Redakteure der Kronen Zeitung zugesagt, dass sie mit Sicherheit über diesen, unseren mutigen, Themenkatalog berichten werden.“ Allesch ist sich sicher, dass diese neue Offenheit der Medien in Wien das Liberale Forum auf einer Welle d. r Sympathie und Unterstützung in den Landtag tragen wird.“

 

Quelle: be24.at (15. Oktober 2009)


martina -
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