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Friedrich Merz

Patrick Sensburg Nachfolger von Friedrich Merz

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Meschede. Euphorie ist nach der Bundestagswahl bei keiner Partei im Hochsauerlandkreis ausgebrochen. Dr. Dr. Patrick Sensburg zieht erwartungsgemäß für die CDU in den Bundestag ein. Werner Ehrenberg (FDP) wird es trotz eines starkes Ergebnisses wohl nicht in die Haptstadt schaffen.


„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden”, sagte Dr. Patrick Sensburg. „Allerdings hätte ich mir mehr Prozente für die CDU gewünscht.” Persönlich freut ihn, dass er bei den Erststimmen mit 51,7 Prozent das beste Ergebnis in Südwestfalen eingefahren hat. Allerdings sind das sechs Prozent weniger als Friedrich Merz 2005 bekommen hatte. „Ich denke, es hat sich der Bundestrend durchgesetzt.” An einen „Promi-Bonus” für seinen Vorgänger glaubt er nicht. „Die Wähler sehen die Person, nicht den Prominenten.”

„Niederschmetternd”, nannte Dr. Karsten Rudolph das Abschneiden der SPD. „Ich glaube nicht, dass ich im Bundestag bin, dafür ist das Gesamtergebnis zu schlecht.” Rudolph steht auf Listenplatz 23. „Wenn es nicht klappt, bleibe ich im Landtag.”
Klare Verhältnisse

Verloren habe die SPD an die Linke, an die Grünen und ein wenig auch an die Piratenpartei. Allerdings sieht Rudolph im schlechten Abschneiden auch etwas Gutes: „Auf den ersten Blick ist es bitter, aber auf den zweiten ist es besser, dass wir nun klare Verhältnisse haben.” Es wäre nicht gut gewesen, wenn die SPD nur mit wenigen Prozenten in der Großen Koalition geblieben wäre, dann wäre das nächste Ergebnis katastrophal geworden, glaubt er. „Jetzt haben wir die Chance, uns Gedanken zu machen, wie man weiter agieren soll.”

So richtig freuen konnte sich Hans-Werner Ehrenberg über das gute Abschneiden der Liberalen (noch) nicht. „Landesweit liegt die FDP bei 15 Prozent, wenn ich in den Bundestag einziehen soll, müsste sie bei 17 Prozent liegen.” Er fände es schade, wenn kein Liberaler aus Südwestfalen im Bundestag vertreten wäre, „bei diesem großartigen Ergebnis. Südwestfalen ist für die FPD keine Diaspora mehr.” Er freut sich aber trotzdem: „Mit einem seriösen Wahlkampf und einer knallharten Festlegung auf Schwarz-Gelb konnten wir den Wähler überzeugen.”
Sensburg möchte in den Verkehrsausschuss

Nur Patrick Sensburg weiß, wie es jetzt für ihn weitergeht: „Jetzt geht es nach Berlin, dort ist die erste Sitzung und es wird besprochen, wer in welche Ausschüsse geht. „Ich möchte in den Verkehr. ausschuss, aber das wünschen sich viele.”

 

Silke Brickwedde

 

Quelle: DER WESTEN (27.09.2009)


martina -
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