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Christoph Blocher

Blocher wirft Widmer-Schlumpf Schlendrian vor

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bernerzeitung.ch Aktualisiert am 15.01.2009

 

Alt-Bundesrat Christoph Blocher übt erneut harsche Kritik an seiner Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf und ihren Vorschlägen zur Verschärfung des Asylgesetzes. Das sei «der alte Schlendrian der Neunzigerjahre».

 

Der SVP-Chefstratege sieht sich in dieser Sicht bestätigt durch die jüngste Entwicklung bei den Asyl-Zahlen. Eine solche Zunahme «hätte nicht sein dürfen» erklärte er in einem Interview mit Radio 1. Er selber hätte eine Beschränkung auf 10'000 Asylplätze einhalten können, so Blocher: «Ich hätte das durchgebracht».

Im letzten Jahr ist die Zahl der Gesuche gesamthaft um 53 Prozent auf 16'606 gestiegen. Im Asylwesen sind die Behörden deshalb überlastet. Schuld an dieser Situation ist nach Dafürhalten Widmer-Schlumpfs ihr Vorgänger: «Es ist einfach, wenn man im Jahr 2007 bei 10'000 Gesuchen alles zurückschraubt, inklusive das Personal, die das bewältigen sollen», erklärte die Bundesrätin gestern. 

Schon damals hätte Blocher wissen müssen, dass die Entwicklung in eine andere Richtung gehe. «Alle, die mit dem Asylwesen zu . un haben, wissen das», so die Justizministerin.

 

(dvp)

Erstellt: 15.01.2009, 17:15 Uhr

 

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