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Ursula von der Leyen

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CDU
 
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Ursula von der Leyen - für

Deutsche Politikerin (CDU). / German politician of the conservative Christian Democratic Union.
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Lebenslauf

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GER: Ursula Gertrud von der Leyen, geb. Albrecht (* 8. Oktober 1958 in Ixelles/Elsene, Region Brüssel, Belgien), ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war von 2003 bis 2005 Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landes Niedersachsen und von 2005 bis 2009 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach dem Rücktritt des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Josef Jung, am 27. November 2009 wurde von der Leyen am 30. November 2009 zu dessen Nachfolgerin ernannt.

 

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur am Gymnasium Lehrte studierte Ursula von der Leyen von 1977 bis zu ihrem Studienabbruch 1980 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen und Münster. Im Jahre 1978 besuchte von der Leyen die London School of Economics and Political Science (LSE). Ein anschließendes Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) schloss sie 1987 mit dem Staatsexamen und ihrer Approbation als Ärztin ab. Anschließend war sie als Assistenzärztin an der Frauenklinik der MHH tätig. 1991 erfolgte hier auch ihre Promotion zur Dr. med. mit der Arbeit „C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung“.

Nach der Geburt ihres dritten Kindes 1992 beendete sie ihre Facharztausbildung ohne Abschluss. Von 1992 bis 1996 lebte sie mit ihrer Familie in den USA. Nach der Rückkehr ihrer Familie nach Deutschland war sie von 1996 bis 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Friedrich Wilhelm Schwartz an der Abteilung für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. 2001 erwarb sie dort den akademischen Grad eines Master of Public Health (MPH).

 

Familie

Ursula von der Leyen ist die Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Ernst Albrecht (CDU), und dessen Frau Heide Adele. Ursula von der Leyen hat fünf Brüder, darunter Hans-Holger Albrecht, Präsident des Medienkonzerns Modern Times Group, und Donatus Albrecht, Vorstandsmitglied der Münchner Beteiligungsgesellschaft Aurelius.

Sie ist seit 1986 mit dem Medizin-Professor und Unternehmer Heiko von der Leyen verheiratet. Das Paar hat sieben Kinder (zwei Söhne und fünf Töchter). Die Familie lebt seit 2007 in Burgdorf-Beinhorn (Region Hannover) auf dem Anwesen ihres an Demenz erkrankten Vaters.

 

Politische Laufbahn

Ursula von der Leyen ist seit 1990 Mitglied der CDU. Von 1996 bis 1997 war sie Mitglied im Landesfachausschuss Sozialpolitik der CDU Niedersachsen, anschließend auch Mitglied im Arbeitskreis Ärzte der CDU Niedersachsen.

Von 2001 bis 2004 gehörte Ursula von der Leyen dem Rat der Stadt Sehnde an und war hier auch Vorsitzende der CDU-Fraktion. Daneben war sie zu dieser Zeit auch Mitglied der Regionsversammlung der Region Hannover und dort Vorsitzende des Ausschusses Gesundheit und Krankenhäuser.

Am 4. März 2003 trat sie ihren Posten als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der von Ministerpräsident Christian Wulff geführten niedersächsischen Landesregierung an. In ihrer Amtszeit fiel sie bundesweit hauptsächlich dadurch auf, dass sie gegen starke Proteste von Sozialverbänden und der Bevölkerung das Landesblindengeld abgeschafft hatte.

Von 2003 bis 2005 war sie Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Beim CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf im Dezember 2004 wurde sie nach der überraschenden Niederlage von Hermann-Josef Arentz im ersten Wahlgang ins Präsidium der CDU gewählt. Seit Februar 2005 leitet sie auch die CDU-Kommission „Eltern, Kind, Beruf“.

Am 17. August 2005 wurde sie von Angela Merkel in das Kompetenzteam für die Bundestagswahl 2005 der CDU/CSU für die Bereiche Familie und Gesundheit berufen. Am 22. November 2005 wurde Ursula von der Leyen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierung, dem Kabinett Merkel I, vereidigt.

Bei der Bundestagswahl 2009 wurde von der Leyen über die Landesliste Niedersachsen in den Deutschen Bundestag gewählt. Anschließend wurde sie am 28. Oktober 2009 im Kabinett Merkel II erneut als Familienministerin vereidigt.

In den auf diese Wahl folgenden Koalitionsverhandlungen wurde Ursula von der Leyen, die für die Unionsparteien in diesem Ressort die Verhandlungen führte, in der Öffentlichkeit als kommende Gesundheitsministerin gehandelt. Das Ressort Gesundheit wurde jedoch vom FDP-Politiker Philipp Rösler übernommen.

Nach Franz Josef Jungs Rücktritt als Bundesminister für Arbeit und Soziales übernahm sie am 30. November 2009 dessen Ressort.

 

Engagement

Von der Leyen ist Mitglied der evangelischen Landeskirche Hannover und ist Schirmherrin des evangelikalen Jugendkongresses Christival sowie des Kinderpatenschaftsprogramms der Organisation ora international. Zudem hat sie die Schirmherrschaft für das 60. Gründungsjahr von AFS Interkulturelle Begegnungen übernommen. Als Bundesministerin für Arbeit und Soziales ist sie Schirmherrin des Deutschen Betriebsräte-Preises. 

 

Quelle

 

 

ENG: Ursula Gertrud von der Leyen (born 8 October 1958 in Ixelles, Brussels) is a German politician of the conservative Christian Democratic Union.

Since 30 November 2009, she has served as the Federal Minister of Labour and Social Affairs in the Second Cabinet Merkel. In the First Cabinet Merkel (2005–2009), she served as Federal Minister of Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth. By profession she is a physician.

 

Early life

Ursula von der Leyen is the daughter of Ernst (Carl Julius) Albrecht, a prominent CDU politician and European Commission official, as well as a long-time Prime Minister of Lower Saxony.

She was born in Ixelles in Brussels, where her father worked for the European Commission (as a Director-General from 1969), and lived in Belgium until she was 13 years old. In 1971, the family moved to Lehrte in Hanover.

Ursula von der Leyen is a descendant of Baron Ludwig Knoop, a cotton merchant of the city-state of Bremen and one of the most successful entrepreneurs of the 19th century.

 

Education

Ursula von der Leyen started her studies in 1977 in the field of economics, at the universities of Göttingen, Münster and London School of Economics. In 1980, she decided to drop her studies in economics, as she was more interested in medicine.[citation needed] Subsequently she began studies at Hanover Medical School, where she graduated in 1987 after seven years.

From 1988 to 1992, she worked as an assistant doctor at the Women's Clinic of the Medical School of the University of Hanover. Upon completing her postgraduate studies, she earned a doctorate in medicine (Dr. med.) in 1991. From 1992 to 1996, while she was in Stanford, California, she lived as a housewife, while her husband was a faculty member of Stanford University.

From 1998 to 2002, she was a faculty member at the Department of Epidemiology, Social Medicine and Health System Research at the Medical School of the University of Hanover, where in 2001, she earned a Master's Degree in Public Health. Ursula von der Leyen speaks French and English.

 

Politics

Ursula von der Leyen joined the CDU in 1990, and became active in politics in 1999, entering local politics in 2001 in the area of Hanover. She was elected to the Parliament of Lower Saxony in 2003, and from 2003 to 2005 she was a cabinet minister in the state government of Lower Saxony in the cabinet of Christian Wulff, responsible for social affairs, women, family and health. In 2005 she was appointed Federal Minister for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth in the cabinet of Angela Merkel.

She was elected to the Bundestag, the Parliament of Germany, in the 2009 federal election. Ursula von der Leyen succeeded Franz Josef Jung as Federal Minister of Labour and Social Affairs on 30 November 2009. She was initially considered the front runner for the nomination of the ruling CDU/CSU and FDP parties for President of Germany in the 2010 election, but eventually Christian Wulff was chosen as the candidate.

 

Personal life

Ursula von der Leyen is married to Heiko von der Leyen, a professor of medicine, the CEO of a business development company (medical engineering) and a member of the House of Leyen, an ancient family of high nobility, that included several Prince-Electors of the Holy Roman Empire.

Ursula von der Leyen and Heiko von der Leyen have seven ch. ldren, David (1987), Sophie (1989), Maria Donata (1992), twins Victoria and Johanna (1994), Egmont (1998) and Gracia (1999). 

 

Source

 

 

4. Oktober 2012

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