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Gerhard Frey

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War ein deutscher Verleger, Politiker und Multimillionär. | Was a German publisher, businessman and politician. Died in 2013.
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Lebenslauf

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GER:

 

Gerhard Michael Frey (* 18. Februar 1933 in Cham in der Oberpfalz; † 19. Februar 2013 in Gräfelfing) war ein deutscher Journalist, Verleger und Politiker, mit bundesweit umfangreichem Immobilienbesitz. Von 1971 bis 2009 war er Bundesvorsitzender der von ihm gegründeten DVU, die zunächst als Verein und ab 1987 als Partei in Erscheinung trat. Die DVU wurde vom Verfassungsschutz teils als rechtsextrem eingestuft, teils hieß es, es lägen lediglich „Anhaltspunkte für den Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung“ vor.

 

Politische Karriere

Zur Bundestagswahl 1969 bemühte sich Frey vergeblich darum, für die NPD als Kandidat aufgestellt zu werden. Im selben Jahr beantragte der damalige Bundesinnenminister Ernst Benda beim Bundesverfassungsgericht, dass Frey das Grundrecht der Pressefreiheit wegen Missbrauchs nach Artikel 18 Grundgesetz verwirkt habe. Der Antrag wurde aber schließlich 1974 vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt. 1971 gründete er die Deutsche Volksunion (DVU), einen Verein, den er als Auffangbecken für enttäuschte ehemalige NPD-Mitglieder konzipiert hatte und dessen Aktivitäten sich vor allem gegen Willy Brandts Ostpolitik wandten. 1975 wurde Frey Mitglied der NPD und versuchte vergeblich, zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt zu werden; er wurde jedoch Beisitzer im Bundesvorstand. Dieses Amt gab er allerdings ein Jahr später wieder auf. 1979 kehrte er der NPD den Rücken. 1987 gründete er die DVU auch als Partei unter dem Namen Deutsche Volksunion − Liste D.

 

Die neu gegründete Partei ging bis Anfang der neunziger Jahre Bündnisse mit der NPD ein, die ab 2004 im sogenannten Deutschlandpakt erneuert wurden. Dazwischen war das Verhältnis zwischen beiden Parteien sehr angespannt. Frey finanzierte „seine“ Partei zu einem nicht unerheblichen Teil aus seinem Privatvermögen, was ihm einen autoritären Führungsstil ermöglichte. Der DVU gelang mehrfach der Einzug in Landesparlamente, jedoch kehrten viele DVU-Landtagsabgeordnete der Partei wegen des Führungsstils den Rücken, oft wird sogar von Fernsteuerung durch die Bundespartei berichtet. Deshalb wurde die DVU häufig auch als „Frey-Partei“ bezeichnet, manchmal auch als „Phantom-“ oder „virtuelle Partei“. Die Partei galt vielen als ein Macht- und Wirtschaftsinstrument von Frey, da auch keine klare Trennung zwischen Verlag, Zeitung und Partei bestanden habe. Die Mitgliederzahlen der Partei waren seit der Jahrtausendwende kontinuierlich rückläufig.

 

Auf dem Bundesparteitag im Januar 2009 kandidierte Frey nicht erneut für das Amt des Bundesvorsitzenden. Er blieb Herausgeber der National-Zeitung. Im Oktober 2010 spendete er der einst von ihm geleiteten Partei einen Betrag von über einer Million Euro, indem er auf die Rückzahlung eines von ihm gewährten Darlehens verzichtete. Eine Erklärung gab Frey dazu nicht ab. Möglicherweise wollte er der Fusion mit der NPD den Weg ebnen, da die Schulden der DVU dafür ein Hindernis dargestellt hatten.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Gerhard Michael Frey (18 February 1933 – 19 February 2013) was a German publisher, businessman and politician. He was the chairman and main financial backer of the patriotic party Deutsche Volksunion, which he founded in 1971. He resigned as chairman in January 2009.

 

Gerhard Frey was born in 1933 in Cham. He was married to Regine Frey, with whom he has four children. His daughter Michaela (* 1965) is an attorney, his son Gerhard jr. (* 1969) is a lawyer. Frey died 2013 at age 80 in Gräfelfing near Munich.

 

The left-wing academic Cas Mudde described Frey as "One of the mo. t influential people in the German post-war extreme right scene" and a "multi-millionaire media czar who owns and publishes several newspapers".

 

source

18 Oktober 2012

updated: 2013-12-18

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